Am 26. Mai findet die Europawahl statt. Mit Spannung wird auf den Wahlausgang geschaut. Denn die Wahl findet in instabilen Zeiten für die EU statt. Weitere Themen: Zwei Milliarden Euro Fördergelder - Wie und wo wir in Hessen von der EU profitieren | Rechtsextremismus in Hessen –  Brandangriffe und Gewaltandrohungen nehmen zu | Neuorientierung nach Schlaganfall - Wie das Arbeitsamt berufliche Weiterbildung behindert 

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Noch immer ist das Vereinige Königreich nicht aus der Union ausgetreten. Die Brexit-Verhandlungen überschatten alle anderen Themen. Und noch immer sind in vielen EU-Mitgliedsländern Rechtspopulisten auf dem Vormarsch. Die AFD rechnet in Deutschland mit einem Stimmenanteil von über 15% Prozent. Wir wollen wissen: Wie stehen die Hessen in diesen Zeiten zur Europäischen Union? Was nützt ihnen die EU? Stehen sie ihr positiv oder negativ gegenüber? Außerdem wollen wir wissen: Welche Kritik übt die AfD an der EU? Und was entgegnet eine pro-europäische Partei wie die neu gegründete Partei "VOLT"? 

Zwei Milliarden Euro Fördergelder - Wie und wo wir in Hessen von der EU profitieren

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"Wir zahlen nur in die EU ein und profitieren nicht davon". So oder so ähnlich klingt eines der gängigen Vorurteile über die Europäische Union.
Die Realität aber sieht anders aus. Hessen profitiert auf vielfältige Weise von der EU. Zwischen 2014 und 2020 fließen rund 2 Milliarden Euro von der EU nach Hessen. Das hat Europaministerin Lucia Puttrich vor einigen Tagen bekannt gegeben. Gefördert werden damit vor allem die ländlichen Regionen, die Wirtschaft und soziale Projekte. Die Region Kellerwald-Edersee ist seit Jahren ein Fördergebiet der Europäischen Union. Dort hat defacto zwei Betriebe besucht, die von sich selbst sagen: ohne die EU-Fördergelder hätten sie sich nie so gut entwickeln können.

Rechtsextremismus in Hessen –  Brandangriffe und Gewaltandrohungen nehmen zu

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Seit dem Beginn der Flüchtlingskrise sind die Gewalttaten aus der rechten Szene stark angestiegen, das belegen aktuelle Zahlen des Bundesinnenministeriums. Opfer sind Flüchtlinge, aber auch Politiker und Flüchtlingshelfer. Auch in den vergangenen  Monaten gab es in Hessen vermehrt Angriffe und Gewaltandrohungen. Zum Beispiel gegen das "Bündnis gegen Rechts" aus Wiesbaden. In einem anonymen Schreiben drohte man den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern mit dem Tod, sollten sie sich weiter für die Geflohenen einsetzen. Im Rhein-Main-Gebiet gab es zudem eine Brandserie gegen linke Wohnprojekte. Ein Schwalbacher Wohnprojekt brannte fast vollständig aus. Die Bewohner sind sich sicher: dahinter stecke rechte Gewalt. Die Ermittlungen dauern allerdings weiter an. Diese Vorfälle seien symptomatisch für ein Erstarken einer rechten Szene, so die Einschätzung von Politikwissenschaftler Sascha Schmidt, der die Entwicklungen mit Sorge betrachtet. 

Neuorientierung nach Schlaganfall - Wie das Arbeitsamt berufliche Weiterbildung behindert 

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Benjamin Peuser-Broeker erlitt im November 2016 im Alter von nur 29 Jahren drei Schlaganfälle. Er war als Kranken- und Gesundheitspfleger tätig, kann aber seitdem den Beruf nicht mehr ausüben. Lange erhielt er Arbeitslosengeld I. Da er aber sein Wissen im Gesundheitsbereich an Jüngere weitergeben möchte, hat er ein Studium begonnen und sich als Pflegelehrer ausbilden lassen. Hierfür aber bekommt er keine ausreichende finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt. Lediglich die Studiengebühren und kleine Zuwendungen werden ihm genehmigt. "Jetzt reicht’s"- denkt sich Benjamin Peuser-Broeker und schaltet defacto ein.

Wenn der Doktor nicht kommt - Tierarztmangel auf dem Land

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Auf dem Land herrscht Ärztemangel. Allerdings betrifft das mittlerweile nicht nur die medizinische Versorgung von Menschen. Auch Tierärzte werden auf dem Land immer knapper. Das hat nicht nur Folgen für Besitzer von Hund, Katze oder Hamster. Vor allem Landwirte sorgen sich zunehmend um die Versorgung ihrer Tiere. Denn sie sind auf den Tierarzt, der auch nachts oder am Wochenende zu ihnen kommt, dringend angewiesen. defacto hat einen Tierarzt in seinem Arbeitsalltag begleitet.

Moderation: Robert Hübner

Sendung: hr-fernsehen, "defacto". 20.05.2019, 20.15 Uhr