Die Kontrolle des Patientenschutzes in psychiatrischen Krankenhäusern ist nach Recherchen von defcato und Report Mainz häufig mangelhaft: Kontrolleure kommen oft angemeldet und haben keine Sanktionsmöglichkeiten. Weitere Themen: Mehr Bio für alle | Mangelnde Bio-Kost in Kitas und Grundschulen - Wie realistisch ist das dänische Modell für Hessen? | Wertschätzung von Psychotherapeuten | Probleme mit dem neuen Rollstuhl – defacto hilft

Mangelhafte Kontrollen in psychiatrischen Krankenhäusern

Videobeitrag

Video

zum Video Mangelhafte Kontrollen in psychiatrischen Krankenhäusern

Psychiatrie Sujet
Ende des Videobeitrags

Sehr viele Kontrollkommissionen von psychiatrischen Einrichtungen arbeiten nicht nach den Vorgaben der Psychiatrie-Gesetze. Das haben gemeinsame Recherchen von defacto und dem ARD-Politikmagazin Report Mainz ergeben. Die meisten Besuchskommissionen kündigen ihre Kontrollen in den Kliniken vorab an. Der Patientenschutz kommt zu kurz.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auch bei den Kollegen von Report Mainz und bei tagesschau.de.

Mehr Bio für alle – Wie es den Kopenhagenern gelingt, die Ernährung in öffentlichen Kantinen umzustellen

Videobeitrag

Video

zum Video Mehr Bio für alle – Wie es den Kopenhagenern gelingt, die Ernährung in öffentlichen Kantinen umzu...

defacto011019
Ende des Videobeitrags

Immer mehr Menschen wollen sich gesund ernähren. Der Ruf nach biologisch erzeugten Lebensmitteln wird lauter. Doch teurere Bio-Lebensmittel kann sich nicht jeder leisten, der Gang in den Bio-Supermarkt ist immer noch Besserverdienenden vorbehalten. Wie es anders gehen kann, zeigt das Beispiel Kopenhagen: Hier hat die Stadtverwaltung schon vor zehn Jahren beschlossen, dass alle einen Zugang zu einem gesunden Essen haben sollen. Das Ziel: Die Kantinen öffentlicher Einrichtungen sollen 90 Prozent Bio-Kost servieren, möglichst regional produziert.

Über Kantinen werden viele Menschen erreicht, vom Kleinkind in der Kita bis zum Greis im Seniorenheim und Kranke in den Kliniken. Wie die Bio-Kost zusammengestellt sein muss, damit das Essen für die Stadt auch bezahlbar ist, lernt das Küchenpersonal in Gratis-Fortbildungen, finanziert von der Stadt. Ein erfolgreiches Modell.  Mit Folgen für ganz Dänemark - auch andere Städte ziehen nach und liegen bei einer Bio-Quote von 60 Prozent, mit Produkten meist von regionalen Erzeugern.

Nur noch Bio-Kost in Kitas und Grundschulen - Wie realistisch ist das dänische Modell für Hessen?

Videobeitrag

Video

zum Video Nur noch Bio-Kost in Kitas und Grundschulen - Wie realistisch ist das dänische Modell für Hessen?

defacto011019
Ende des Videobeitrags

Die Einwohnerzahl von Dänemark mit 5,8 Millionen ist mit der von Hessen vergleichbar. defacto hat sich im Land umgehört und erfahren, dass einige kleinere Städte und Gemeinden bereits auf reine Biokost setzen, etwa die Stadt Kelkheim in Kitas und Grundschulen. Doch wie groß ist die Bereitschaft bei den Stadtpolitikern, sich für Essen aus regionaler und ökologischer Erzeugung für alle stark zu machen? Wir haben die zehn größten hessischen Städte angeschrieben und uns mit Landwirten und Caterern getroffen.

Mangelnde Wertschätzung von Psychotherapeuten - Auszubildende werden wie Praktikanten behandelt

Videobeitrag

Video

zum Video Mangelnde Wertschätzung von Psychotherapeuten - Auszubildende werden wie Praktikanten behandelt

defacto011019
Ende des Videobeitrags

Depressionen,Burn-out oder Angststörungen, psychische Krankheiten sind mittlerweile der dritthäufigste Grund für Krankschreibungen. Psychotherapeuten werden dringend gebraucht. Doch die Ausbildung kann regulär bis zu zehn Jahren dauern. Ein essenzieller Teil davon ist die praktische Tätigkeit. Dabei betreuen die angehenden Psychotherapeuten bereits Patienten, während die Vergütung der Universitätsabsolventen der von Praktikanten ähnelt. Gesundheitsminister Jens Spahn will die Ausbildung nun reformieren. Doch die Pläne des Gesundheitsministers stoßen auf Kritik.

Probleme mit dem neuen Rollstuhl – defacto hilft

Videobeitrag

Video

zum Video Probleme mit dem neuen Rollstuhl – defacto hilft

defacto011019
Ende des Videobeitrags

Jens Besoke erkrankte vor 20 Jahren an Multipler Sklerose, ist seitdem auf einen Rollstuhl angewiesen.  Anfang 2019 bekommt er von seinem Hausarzt einen neuen Rollstuhl verschrieben. Dieser wird von seiner Krankenkasse genehmigt und auch geliefert. Aber bereits bei der Übergabe werden diverse Mängel festgestellt. Unter anderem sind die Vorderräder des Rollstuhls für ihn zu gefährlich und auch die Armlehnen nicht passend. Wochenlang wartet der 53-Jährige auf Ersatzteile, ist während dieser Zeit nicht richtig mobil. Denn auch seinen alten Rollstuhl bekommt Jens Besoke nicht zur Überbrückung zurück. „Jetzt reicht’s“ denkt er sich und schaltet defacto ein.

Moderation: Robert Hübner

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 30.09.2019, 20.15 Uhr