Es ist eine besorgniserregende Entwicklung, die sich derzeit in Hessens größeren Städten zeigt. Immer mehr Mieter müssen ihr Zuhause verlassen. Der Grund: Sie bekommen von ihrem Vermieter Post. Darin werden hohe Mieterhöhungen, zum Teil bis über 50 Prozent, angekündigt. Weitere Themen: Mangelnder Lärmschutz an der A7 – "defacto" hakt nach | Der harte Kampf um Kunden - Kleine Metzgereien unter Druck | Auf der Lauer – "defacto" macht den Selbsttest als Jäger | Ärger mit den Wasserzählern – "defacto" hilft | Nicht bedachte Folgen – Dubiose Abmahnungen durch die neue Datenschutz-Grundverordnung

Warum kündigt der Vermieter Mieterhöhungen von bis zu 50 Prozent an? Zum Beispiel, weil er das Haus saniert hat. Dann darf er, rein rechtlich gesehen, die Kosten dafür auf die Mieter umlegen. Für manche bedeutet das: Sie können sich die Miete nicht mehr leisten, müssen wegziehen, obwohl sie oft lange Jahre in ihrer Wohnung gelebt haben.

Mangelnder Lärmschutz an der A7 – "defacto" hakt nach

Videobeitrag
defacto

Video

zum Video Mangelnder Lärmschutz an der A7 – „defacto“ hakt nach

Ende des Videobeitrags

Anfang 2017 berichtete "defacto" über Dieter Fischer aus Guxhagen und seine Bürgerinitiative, die sich für mehr Lärmschutz an der A7 einsetzte. Damals versprach Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, sich die Situation dort noch einmal anzuschauen. Knapp zwei Jahre später wollen wir wissen, ob sich nun etwas getan hat. Dabei stellte sich heraus: auch in der Nachbargemeinde gibt es Streit um die Lärmbelastung durch Verkehr.

Der harte Kampf um Kunden – Kleine Metzgereien unter Druck

Videobeitrag
defacto

Video

zum Video Der harte Kampf um Kunden - Kleine Metzgereien unter Druck

Ende des Videobeitrags

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Fleischereien in Hessen halbiert. Konkurrenz kommt von den großen Supermarktketten. Wer früher zum Metzger ging, bekommt jetzt alles dort und kauft Fleisch zu Discounter-Preisen. Viele kleine Metzgereien können sich auf dem Markt nicht mehr durchsetzen und schließen für immer. "defacto" hat eine Traditionsmetzgerei in Frankfurt- Heddernheim besucht. Außerdem beschreibt ein Metzgermeister aus dem Schwalm-Eder-Kreis, wie sich die Fleischwirtschaft generell seit Jahren auf Massenproduktion ausrichtet. Wer nicht mitzieht, wird an den Rand gedrängt. Beide Betriebe kämpfen um die Tradition ihres Handwerks.

Auf der Lauer – "defacto" macht den Selbsttest als Jäger

Videobeitrag
defacto

Video

zum Video Auf der Lauer – „defacto“ macht den Selbsttest als Jäger

Ende des Videobeitrags

Knapp 60 Kilogramm Fleisch essen wir Deutschen pro Kopf pro Jahr. Aber ein Tier selbst zu töten, das können sich die wenigsten vorstellen. "defacto" hat einen Selbstversuch gemacht und sich mit einer Jägerin zur Jagd verabredet. Welche Gedanken gehen einem bei der Jagd durch den Kopf? Wie fühlt es sich an, im Wald auf Tiere zu lauern? Und isst man danach bewusster Fleisch?

Ärger mit den Wasserzählern – "defacto" hilft

Videobeitrag
defacto

Video

zum Video Ärger mit den Wasserzählern – „defacto“ hilft

Ende des Videobeitrags

In der Wohnung von Dieter Kaufmann aus Frankfurt wurden im vergangenen Jahr die Wasserzähler ausgetauscht. Kurz nach der Installation des neuen Warmwasserzählers im Bad, bemerkte er, dass dieser rückwärts läuft. Da ein Techniker noch im Haus war, hat Dieter Kaufmann ihn direkt auf den Fehler aufmerksam gemacht. Der Techniker tauschte den betreffenden Zähler gegen einen anderen aus. Aber nach einiger Zeit stellt Dieter Feldmann, dass auch der neue Warmwasserzähler nicht richtig funktioniert beziehungsweise kurz nach der Installation stehen geblieben war. Obwohl er und die Hausverwaltung mehrfach die verantwortliche Firma darauf hingewiesen hatten, geschah über Wochen nichts. "jetzt reicht’s"- hat sich Dieter Kaufmann gedacht und "defacto" eingeschaltet.

Nicht bedachte Folgen – Dubiose Abmahnungen durch die neue Datenschutz-Grundverordnung

Videobeitrag
defacto

Video

zum Video Nicht bedachte Folgen - Dubiose Abmahnungen durch die neue Datenschutz-Grundverordnung

Ende des Videobeitrags

Am 25. Mai 2018 trat die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Bereits wenige Tage später hatten schon die ersten Unternehmer Abmahnungen im Briefkasten. So verschickte zum Beispiel eine Augsburger Kanzlei im Namen einer Hamburger Kosmetikerin dubiose Abmahnungen. Auch eine Kanzlei aus Dortmund verschickte seltsame Abmahnungen. Die Verbraucherzentrale rät seitdem zur Vorsicht. "defacto" hat mit Betroffenen gesprochen und zeigt, wie man sich verhalten sollte.

Moderation: Robert Hübner

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 13.01.2019, 17:45 Uhr