Die Diskussion um Straßenausbeiträge ist ein politischer Dauerbrenner. Erst kürzlich hat der Landtag mit den Stimmen der Regierungsmehrheit eine Abschaffung der umstrittenen Abgaben abgelehnt. Und so geht der Streit weiter. Die Kommunen können Beiträge erheben, müssen aber nicht. Hängt das nur vom politischen Willen ab oder auch von der finanziellen Ausstattung? Bad Sooden-Allendorf im Werra-Meißner-Kreis zum Beispiel war lange unter dem Schutzschirm, hat nun seit über 20 Jahren wieder einen positiven Haushalt und schafft das auch mit Hilfe von Straßenausbaubeiträgen, die die Stadt von ihren Bürgern erhebt. Das gilt nicht nur für Straßen, sondern auch für Straßenlaternen oder die Sanierung von Gehwegen. Wie im Fall von Familie Fischer, hier zeigt sich der ganze Sinn und Unsinn dieser Abgaben.