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Dieselfahrer befürchten nach dem Fahrverbots-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nun nicht mehr in die Städte zu kommen. Außerdem sinkt der Wert ihrer Fahrzeuge – Grund die Autohersteller zu verklagen. Das Oberlandesgericht Frankfurt bearbeitet allein seit Anfang des Jahres 2019 bereits 80 neue Verfahren. Die Anwälte haben gut zu tun. Die Gerichte ebenso. Umso ärgerlicher für diese, dass der VW-Konzern mit Diesel-Klägern immer mehr außergerichtliche Einzelvergleiche schließt. Für die meisten Diesel-Besitzer scheint sich ein Vergleich zu lohnen. Sie ziehen ihre Klage zurück. Ärgerlich für die Gerichte, die viel Arbeit in die Verfahren investiert haben. Der lachende Dritte ist VW, weil es so nicht zu Grundsatzentscheidungen kommen kann, die am Ende Rechtssicherheit schaffen würden.