Christel Gorni und ihre Verwandten haben sich bereits vor längerer Zeit damit auseinandergesetzt, wie die letzte Ruhestätte der Familie aussehen soll. Daher haben sie vor vielen Jahren ein Urnengrab für sechs Personen erworben. Mittlerweile sind vier Familienmitglieder verstorben und in dem Familien-Urnengrab bestattet. Als Christel Gorni im vergangenen selbst schwer erkrankt, möchte sie sichergehen, dass sie im Falle ihre Todes auch dort beerdigt werden kann. Als sie bei der Stadt nachfragt, wird ihr sie allerdings überrascht. In einem formlosen Schreiben heißt es, dass sich die Friedhofssatzung geändert habe. Anstelle von sechs Personen dürften nur noch vier Urnen in einem Grab untergebracht werden. Sie solle auf einer "grünen Wiese" bestattet werden und nicht neben ihren Familienmitgliedern. "Jetzt reicht’s" denkt sie und wendet sich an "defacto".