Viele Eltern finden keinen Kinderarzt. Sie werden abgewiesen, weil die Praxen überlaufen sind. Eine neue Richtlinie soll nun Abhilfe schaffen. Außerdem geht es in der Sendung unter anderem um das Textilsiegel "Grüner Knopf".

Kinderärzte am Limit – Warum junge Eltern abgewiesen werden

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defacto - 15.10.2019
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Auch bei Kinderärzten sind die Wartezimmer häufig überfüllt. Die Konsequenz: viele kleine Patienten werden wegschickt ohne behandelt worden zu sein. Immer mehr Kinderärzte legen willkürlich Grenzen fest, aus welchem Einzugsbereich sie Kinder aufnehmen. Einen Kinderarzt zu finden ist so nicht leicht. Dabei sind junge Eltern in Hessen gesetzlich verpflichtet ihre Kinder zu den Vorsorge-Untersuchungen zu bringen. Die Konsequenz für viele Eltern ist oft eine monatelange Suche nach einem Arzt. Nun soll eine neue Bedarfsrichtlinie Abhilfe schaffen, hessenweit könnten 40 neue Kinderarztsitze entstehen. Doch reicht das aus?

Lieber Schweiz statt Hessen – Warum so viele Ärzte das Land verlassen

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defacto - 15.10.2019
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Deutschland verliert immer mehr Ärzte. Sie verlassen das Land, um sich eine neue Existenz im Ausland aufzubauen, etwa in der Schweiz. Im vergangenen Jahr waren es allein 20 Ärzte aus Hessen, die gegangen sind, deutschlandweit sogar 590. Einer von ihnen ist Mark Richter. Er führte über zehn Jahre eine Praxis in Bad Homburg. An Patienten mangelte es ihm nicht, sagt er. Doch irgendwann wurde der Druck zu groß und er machte seine Praxis zu. Heute führt er eine Praxis in der Schweiz, südlich des Bodensees, an der Grenze zu Liechtenstein und ist hochzufrieden. Warum, das hat er defacto erzählt. Wir haben ihn an seinem neuen Arbeitsort besucht.

Alters-WG mit Kühen und Hühnern – Wie ein Bauernhof neue Wege in der Pflege geht

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defacto - 15.10.2019
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Jeder fünfte Deutsche ist über 65 Jahre alt. Mehr als 3,6 Millionen sind pflegebedürftig, Tendenz steigend. Nicht immer ist eine Pflege zu Hause möglich. Viele Senioren ziehen daher in ein Heim. Aber der Alltag dort ist oft trist, der Zeitplan der Pfleger eng getaktet. Dass es auch anders geht, zeigt ein kleiner Bauernhof im Westerwald. Hier wird eine ganz neue Art der Altenpflege ausprobiert, einzigartig in Deutschland. Senioren leben zusammen in einer WG und kümmern sich gemeinsam um einen Kleinstbauernhof – mit Kühen, Hühnern und Schweinen. defacto hat sich das Modell angeschaut.

Verärgerte Kommunen und enttäuschte Anwohner – Was gibt es Neues von der Immobilienfirma aus Hannover?

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defacto - 15.10.2019
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Im Mai hat defacto über eine Immobilienfirma aus Hannover berichtet, die denkmalgeschützte Häuser aufkauft, um sie zu sanieren. Doch auffallend viele der Gebäude verfallen, in Hanau eine ganze Siedlung mit 13 Häusern. Nach unserem Film meldeten sich viele Zuschauer. Manche ärgern sich, dass Häuser nicht saniert werden. Aber selbst in Häusern, die die Firma wirklich saniert hat, gibt es Probleme. Wie in Frankfurt-Höchst, das dortige Baudenkmal präsentiert die Firma im Internet als Vorzeigeprojekt. Doch die Wohnungseigentümer machen ganz andere Erfahrungen.

"Grüner Knopf" – Was bringt das staatliche Textilsiegel?

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Seit Mitte September gibt es den "grünen Knopf", das neue staatliche Textilsiegel. So sollen Verbraucher umweltfreundliche und fair-hergestellte Kleidung auf den ersten Blick erkennen. Das Siegel ist ein Projekt des Bundesentwicklungsministeriums und verpflichtet die teilnehmenden Unternehmen 46 Kriterien zu erfüllen. Zum Beispiel die Einhaltung von Mindestlöhnen oder ein Verbot von Kinderarbeit. Kontrollieren sollen das unabhängige Institute wie der TÜV. Doch am Siegel gibt es viel Kritik, unter anderem von NGO´s, christlichen Organisationen und Wirtschaftsverbänden. defacto hat sich den „grünen Knopf“ näher angeschaut.

Krankenkasse verweigert neuen elektronischen Rollstuhl – defacto hilft

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defacto - 15.10.2019
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Parkinson, Arthrose und täglich wiederkehrende Krämpfe. Wegen seiner diversen Krankheiten ist Franz-Josef Elias aus Bad Soden-Salmünster seit drei Jahren auf einen Elektrorollstuhl angewiesen. Das aktuelle Modell ist für den 66-Jährigen allerdings ungeeignet. Denn es verfügt über keine Aufsteh-Funktion und keine hochklappbaren Armstützen. Aber ohne eine Aufsteh-Funktion kommt Franz-Josef Elias nicht an seine Küchenschänke. Außerdem stehen ihm die Armlehnen seines derzeitigen Rollstuhls bei seinen Gymnastikübungen im Weg. Im April 2018 beantragt er deswegen einen neuen Elektrorollstuhl bei seiner Krankenkasse. Aber über ein Jahr lang schickt ihm diese nur Ablehnungsbescheide. "Jetzt reicht's" denkt sich Franz-Josef Elias und schaltet defacto ein.

Moderation: Robert Hübner
Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 14.10.2019, 20:15 Uhr