Karl-Heinz Gottkowski ist verzweifelt, als er sich an die defacto Redaktion wendet. Er müsse dringend zum Arzt, finde aber keinen Fahrdienst, der ihn dort hinbringt! Seit einer Chemotherapie vor vier Jahren kann der Achenbacher nicht mehr Laufen. Der 82jährige ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Bis vor Kurzem wurde er daher von einem Taxiunternehmen abgeholt und zu seinen Arztterminen gefahren. Das bezahlt die Krankenkasse, denn diese Fahrten sind teuer: Der Fahrdienst benötigt dafür ein Spezialfahrzeug und zwei Helfer, die Herrn Gottkowski in den Wagen helfen. Doch das Taxiunternehmen, das ihn bislang transportiert hatte, machte im Mai dieses Jahres dicht. Seither sitzt Karl-Heinz Gottkowski zu Hause fest.