Ihre potentiellen Opfer sind junge Erwachsene, Studentinnen und Studenten. Sie stehen vor Fachhochschulen, Universitäten und Einkaufspassagen. Sie geben sich als Theologiestudenten aus, verwickeln ihre Opfer in Gespräche über Religion, über den Sinn des Lebens. Sie finden schnell heraus, ob jemand in einer Krise steckt, berichten Aussteiger. Sie geben sich herzlich, familiär und täuschten Geborgenheit vor. Habe das Opfer angebissen, laden sie ein zum Bibelunterricht erst ein Mal, dann drei bis vier Mal die Woche. Sei man einmal drin, steige der Druck enorm. defacto über eine Sekte, die aggressiv um Neumitglieder wirbt.