Das neue Pflegestärkungsgesetz soll mehr Geld in die Pflege bringen, die Kliniken sollen mehr Personal einstellen, damit Patienten besser versorgt werden. Doch mit dem neuen Gesetz kommt auch eine neue Personalunteruntergrenze, also eine Mindestzahl an Pflegern abhängig von der Patientenzahl auf den Stationen. Wer sich nicht an die Untergrenzen hält, muss mit Abschlägen rechnen. Seit dem 1. Januar gelten die neuen Vorgaben vorerst für die pflegeintensiven Stationen der Geriatrie, Unfallchirurgie, Intensivmedizin und Kardiologie. Um die Quoten zu erfüllen, muss mehr Personal eingestellt werden, doch das ist rar. Die Krankenhäuser hoffen nun auf flexiblere Regelungen und mehr Zeit für die Personalsuche.