Welche Erfahrungen haben hessische Landräte und Bürgermeister mit Anfeindungen, Beleidigungen oder Angriffen gemacht? Wie viele von ihnen sind bereits bedroht worden? Diese und weitere Fragen hat defacto in Kooperation mit anderen Redaktionen des Hessischen Rundfunks allen kommunalen Verwaltungen in Hessen gestellt.

Knapp dreiviertel der Amtsträger haben auf unsere Umfrage geantwortet. 

Das Thema scheint Bürgermeister und Landräte hessenweit zu beschäftigen.  Im Interview mit defacto erzählt Gregor Sommer, Bürgermeister aus Wehrheim im Hochtaunuskreis: "Als die Umfrage per Mail kam musste ich erst einmal tief durchatmen. In dem Moment wurde mir wieder bewusst, was ich erlebt habe."

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Vor einigen Jahren hatte Gregor Sommer Morddrohungen von einem Bürger aus dem Nachbarort erhalten. Er wurde nachts angerufen und über E-Mails belästigt und beschimpft.  Ähnliche Erfahrungen haben weit über die Hälfte der von uns befragten Kommunalpolitiker in den vergangenen 12 Monaten gemacht. defacto hat mehrere betroffene Politiker besucht.

Anfeindungen, Beschimpfungen, Beleidigungen – Wie Jugendliche unter "Hatespeech" leiden

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Nicht nur Politiker erleben Anfeindungen. Auch immer mehr Jugendliche werden Opfer von sogenannter "Hatespeech", Hassrede. Häufig kommen hier die Beleidigungen aus dem Internet bzw. den sozialen Medien. Wie sollen Jugendliche damit umgehen, wie darauf reagieren oder sich schützen? defacto hat eine Zwölfjährige getroffen, die Schlimmes erleben musste.

Kein Zuschuss für den Hausnotruf – defacto hilft

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Ilse Gampe wohnt in einem behinderten-freundlichen Haus in Rüsselsheim. Teil des Wohnkonzepts ist ein Hausnotruf. Eigentlich sollte die Krankenkasse den Hausnotruf bezuschussen, jedoch stellte die Kasse den Zuschuss plötzlich ein. Seit September 2018 muss Ilse Gampe die Gebühren aus ihrer eigenen Tasche bezahlen.  Da sie nur über eine kleine Rente verfügt, schaltet sie defacto ein: "Jetzt reicht’s".

Moderation: Robert Hübner
Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 09.09.2019, 20.15 Uhr