Seit acht Jahren lebt eine Pflegekraft mit ihrem Sohn in Frankfurt-Sachsenhausen in einer Kellerwohnung. Obwohl sie Vollzeit arbeitet, kann sie sich keine andere Wohnung leisten. Auch die Nachfragen bei den Wohnungsbaugesellschaften von Stadt und Land haben sie auf der Suche nach einer besseren Wohnung nicht weitergebracht. Ein Einzelfall? Mitnichten. "defacto" hat sich mit mehreren Betroffenen aus der sogenannten Mittelschicht getroffen, die keine angemessene bezahlbare Wohnung in Frankfurt gefunden haben. Als letzte Möglichkeit bleibt dann häufig nur ein Umzug ins Umland. Aber für Arbeitnehmer, die ständig erreichbar sein müssen ist das eine zusätzliche Belastung. Diese unhaltbare Situation kritisieren auch diverse Arbeitgeber.