Das Thema "Behinderung" ist inzwischen weitestgehend in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sich diesem sensiblen Sujet vorurteilsfrei und ohne Berührungsängste zu widmen und es ins Zentrum einer ebenso unterhaltsamen wie dramatischen, aber auch überraschenden Liebesgeschichte zu stellen, dieses Wagnis nimmt die von Tomy Wigand einfühlsam inszenierte Tragikomödie auf sich - und überquert ganz locker-leicht die selbst gesteckte Ziellinie. Vor allem gelingt es auch den beiden Hauptdarstellern Aglaia Szyszkowitz und Roeland Wiesnekker, die ungewöhnliche, zu Herzen gehende Entwicklung ihrer eigentlich so disparaten Figuren dem Zuschauer glaubhaft nahezubringen.