Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel: die Leute von der Magaretenhütte. Ein bisschen stolz sind Amelie, Ley und Aylin schon, hier zu leben. Vor über einhundert Jahren wurde die Margaretenhütte als Obdachlosensiedlung erbaut. Heute besteht sie gerade mal aus drei Häusern mit etwa 220 Einwohnern am Stadtrand von Gießen. Die Kinder wissen, dass, wer hier wohnt, noch heute bei manchen Menschen ein schlechtes Image hat.