Bei einer Straßenkontrolle wird Huber angeschossen, und die Suche nach dem Täter bleibt zunächst ergebnislos. Dann macht Pietro einen grausamen Fund, er entdeckt in einem ausgebrannten Ruderboot eine verkohlte Leiche. Allem Anschein nach handelt es sich dabei um den passionierten Fliegenfischer Carlo, der einen Laden mit Angelzubehör betrieb.

Als Hauptverdächtiger in dem Mordfall gilt der junge Walter Borghi, der am Abend zuvor in der Nähe von Carlos Geschäft gesehen worden ist. Zwar ist der junge Mann den Behörden bereits mehrfach aufgefallen, doch er leugnet jede Beteiligung an dem Mord. Unterdessen stellt sich heraus, dass Carlo sich vor Jahren von der Camorra losgesagt hatte und mit einer neuen Identität in Innichen untergetaucht war. Als nun in seinem Laden die Fingerabdrücke des Camorrista Pasquale Vitiello gefunden werden, deutet alles auf einen Racheakt hin. Huber ist inzwischen auf dem Weg der Besserung, gibt zahlreiche Telefoninterviews und ist stolz darauf, dass sein Foto auf den Titelseiten aller Lokalblätter prangt. Vincenzo kümmert sich geradezu rührend um dessen drei kleinen Töchter samt Schweinchen Gilda, das ihnen kürzlich zugelaufen ist. Er probt mit Silvia sozusagen mal ein Familienleben vorab. Währenddessen hat Pietro Walters Vertrauen gewonnen und mit dessen Hilfe kommt Bewegung in den Fall Carlo sowie eine verblüffend neue Wendung.