Die Milch macht´s, gibt starke Knochen, hilft Kindern beim Wachsen und macht müde Männer munter. Lange galt Milch als Powerdrink und rundum gesund. Doch schon seit einiger Zeit bröckelt die von der Werbung so sorgfältig aufgebaute Fassade. Plötzlich steht der Verzehr von Milch und Milchprodukten für Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Intoleranzen, Diabetes und sogar Krebs. Doch was stimmt nun tatsächlich?

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zum Video Milch – Gesund oder schädlich?

Eine weiße Milchkanne und ein volles Glas Milch stehen vor einer Holzwand im Heu.
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Ist Milch eine gesunde Vitamin- und Eiweißquelle oder ein Risikolebensmittel mit Nebenwirkungen?

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Dreimal Milch

Frischmilch
Wird vor dem Abfüllen pasteurisiert. Das bedeutet, die Milch wird für etwa 30 Sekunden auf knapp über 72 °C erhitzt. Dadurch werden Mikroorganismen, die die Milch schnell verderben lassen würden, abgetötet. Es gehen dabei allerdings auch etwa fünf Prozent der Vitamine verloren. Die Milch ist anschließend im Kühlschrank bis zu sieben Tage haltbar.

ESL-Milch
Steht für Extended Shelf Life (längere Lagerfähigkeit). Hierbei werden Mikroorganismen zunächst mechanisch abgetrennt und die Milch dann für nur etwa drei Sekunden auf etwa 120 °C erhitzt. Der Vitaminverlust ist mit etwa zehn Prozent höher als bei der Pasteurisierung. Die Milch ist jedoch ungeöffnet bis zu drei Wochen haltbar und das sogar bei Zimmertemperatur. Nach dem Öffnen muss sie allerdings ebenfalls gekühlt und binnen einiger Tage aufgebraucht werden.

H-Milch
Sie wird ultrahocherhitzt. Das bedeutet: für drei Sekunden auf 150 °C. Es hat den Vorteil, dass die Milch verschlossen bei Zimmertemperatur mehrere Monate haltbar ist. Der Vitaminverlust liegt allerdings bei über zehn Prozent und nimmt mit der Dauer der Lagerung weiter ab. Nach dem Öffnen muss sie wie die beiden anderen Milchsorten gekühlt aufbewahrt und binnen einiger Tage aufgebraucht werden.

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Unser Gast im Studio

Dr. Stephan Lück
Ernährungswissenschaftler
Ernährungswerk
Lichtstraße 26 - 28
50825 Köln

Telefon: 0221 99554935
E-Mail: info@stephanlueck.de
Infos unter: www.ernaehrungswerk.de

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Frankfurt sieht Grün – Grüne Soße-Festival

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Ein Schälchen mir Frankfurter Grüne Soße. Daneben liegen ein Messer, die dazugehörigen Kräuter, ein aufgeschnittenes hartgekochtes Ei und Petersilienkartoffeln.
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Seit Jahren ist das "Grüne Soße Festival" ein Publikums Magnet, weit über die Grenzen Frankfurts hinaus. Und trotz Corona wird es auch in diesem Jahr eine Gala geben. Mit vielen Showacts namhafter Künstler wird sie am 10. Oktober live aus dem Frischeparadies in Frankfurt gestreamt. Interessent*innen können sich im Vorfeld bei teilnehmenden Restaurants Plätze reservieren, um so bei der Gala "dabei" zu sein. Trotz Abstandsregelung können Grüne Soße-Fans so miteinander, an unterschiedlichen Orten und doch gemeinsam, feiern.

Oma Scheckers Rezept für Grüne Soße

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Kontakt

Kräuter für Künstler
Die Grüne Soße Gala ist Höhepunkt eines 7-wöchigen Spendenmarathons "Kräuter für Künstler", der alle Freunde der Kultur aufruft, Grüne Soße zu essen und für Künstler zu spenden.

Weitere Infos: www.gruene-sosse-festival.de/spendenmarathon


Grüne Soße Festival GmbH
Maja Wolff und Torsten Müller
Krautgartenweg 1
60439 Frankfurt

Telefon: 069 48002525
E-Mail: kontakt@gruene-sosse-festival.de
Infos unter: www.gruene-sosse-festival.de

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Serie "Heimwerker" – Wand (3/5)

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zum Video Wand (3) | Serie "Heimwerker"

Milla und ihre Familie bemalen eine Wand ihres Zimmers.
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Das Zimmer von Milla aus Rosbach soll zum Kunstwerk werden. Dazu braucht es eine weiße Wand, viel Malerband und einen Plan. Das Band kommt Streifen für Streifen auf die Wand, dahinter bleibt es weiß. So sind die einzelnen Abteilungen ordentlich voneinander getrennt. Später werden sie in unterschiedlichen Farben ausgemalt. Dafür muss sich Milla ein bisschen Zeit nehmen, denn die Technik lebt von sauberen und geraden Kanten.

Resistente Stärke – Gut für den Darm

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Pellkartoffeln liegen neben einem Messer auf einem Teller.
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Aufgewärmtes Essen hat den Ruf, nur noch wenige Nährstoffe zu enthalten. Bei Kartoffeln, Nudeln und Reis gibt es allerdings einen gesunden Effekt: Durch Abkühlen entsteht ein besonders gesunder Ballaststoff – die sogenannte resistente Stärke. Durch das Abkühlen (mindestens zwölf Stunden) verändert die Stärke ihre chemische Struktur und selbst erneutes Erhitzen zerstört sie nicht. Sie wird für den Darm nahezu unverdaulich, ist aber ein exzellentes Futter für unsere Darmbakterien. Und die wiederum liefern uns wichtige Nährstoffe und Baumaterialen für unsere Zellen.

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Dr. Stephan Lück
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Moderation: Daniel Johé
Sendung: hr-fernsehen, "Die Ratgeber", 02.09.2020, 18:45 Uhr