Ein Frühstücksei mit gutem Gewissen genießen können. Das wollen viele Verbraucher*innen und greifen im Supermarkt deshalb lieber zum Bio-Ei. Auf den Verpackungen wird schließlich suggeriert, dass diese Eier von glücklichen Hühnern stammen, die frei auf grünen Wiesen herumlaufen und am Boden scharren können. Doch oftmals trügt der Schein.

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zum Video Bio-Eier – Kein Garant für artgerechte Haltung

Ein Bio-Ei in einem Eierbecher, dahinter steht eine Eierpackung mit der Aufschrift "Bio-Eier".
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Hersteller tricksen gerne mit den Vorgaben der EU: Bio heißt nicht automatisch, dass die Tiere auch artgerecht gehalten wurden! Doch wie können Verbraucher*innen Eier aus artgerechter Haltung erkennen?

Bruderhahn Initiative Deutschland:

In der Eierproduktion werden Millionen von männlichen Küken unnötig getötet. Zentrales Anliegen der Bruderhahn Initiative ist es, ethisch vertretbare Lösungen zu finden. Wer sicher gehen will, dass für sein Frühstücksei keine männlichen Küken geschreddert wurden, sollte im Supermarkt auf die Kennzeichnung "Bruderhahn-Initiative" achten.

Informationen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft zum Hühnerei

Weitere Informationen

Was besagt der Code auf dem Ei?

Die Ziffer am Anfang des Codes steht für das Haltungssystem

0 = Ökologische Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung (gibt es kaum noch in Deutschland und wird ab 2025 in Deutschland ganz verboten)

Die nächsten zwei Buchstaben geben den Ländercode (die Herkunft) an:
Zwei Buchstaben für den EU-Mitgliedstaat, in dem das Ei produziert wurde, zum Beispiel: DE = Deutschland

Hinter dem darauffolgenden Zahlencode steckt die Identifizierung des Betriebs
Es handelt sich um die Betriebsnummer, wobei die beiden ersten Stellen das Bundesland, die dritte bis sechste Stelle den Betrieb und die siebte Stelle den jeweiligen Stall identifizieren.

Hier können Sie einfach den Code Ihres Frühstücks-Eis eingeben und erhalten eine genaue Information darüber, was hinter Ihrem Code steckt:
www.was-steht-auf-dem-ei.de

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Weitere Informationen

Unser Gast per Schalte

Birgit Hinsch
Redakteurin
ÖKO-TEST AG
Kasseler Straße 1a
60486 Frankfurt

Telefon: 069 977770
E-Mail: redaktion@oekotest.de
Infos unter: www.oekotest.de

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"Schaulust" – Zeichnungen des 18. Jahrhunderts aus den Niederlanden im Städel Frankfurt

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zum Video "Schaulust" – Zeichnungen des 18. Jahrhunderts aus den Niederlanden im Städel

Studienskizze mit zehn Köpfen von Künstler Jacob de Wit (1705 - 1754).
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Am 1. Oktober 2020 eröffnet die neue Ausstellung "Schaulust" im Städel in Frankfurt. Kunstliebhaber*innen dürfen sich auf 81 niederländische Zeichnungen des 18. Jahrhunderts freuen. Die Künstler*innen sind heute zwar nicht mehr bekannt, waren es aber zu ihrer Zeit. Die Ausstellung zeigt zum Beispiel Entwürfe für Wand- und Deckendekorationen von Jacob de Wit, Buchillustrationen von Bernard Picard oder stimmungsvolle Landschaftszeichnungen von Jacob Cats, den Brüdern Jacob und Abraham van Strij oder von Franciscus Andreas Milatz. Ratgeber-Reporter Jens Pflüger darf schon vor Eröffnung einen ersten Blick auf die Zeichnungen werfen. Was macht diese Ausstellung so sehenswert und wie ist ein Besuch im Städel in diesen Zeiten organisiert?

Weitere Informationen

Kontakt und weitere Infos

Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt

Ausstellung "Schaulust": 01.10.2020 bis 10.01.2021
Tickets ohne Führung: ab 14 Euro
Führungen finden in Kleingruppen statt.
Ticketpreis für Eintritt inklusive Überblicksführung: 19 Euro

Infos zum Programm unter: https://shop.staedelmuseum.de/tickets/programm/

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist im Museum Pflicht!

Bitte kaufen Sie vor Ihrem Besuch online ein Ticket. Es stehen verschiedene Zeitfenster zur Verfügung.

Besucherservice & Führungen:
Telefon: 069 605098-200
Infos unter: www.staedelmuseum.de/de

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Serie "Verbraucherfallen": Gaming Booster (3/5)

Videobeitrag

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zum Video Gaming Booster (3/5) | Verbraucherfallen

Zwei silberne Getränke-Dosen stehen im Regen auf Asphaltboden.
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Mit "Push dich mit" und "Rasier die Gegner" animieren Hersteller von so genannten Gaming Boostern junge Computerspiele-Fans zum Verzehr von hochdosiert-koffeinhaltigen Getränken. Unter Jugendlichen sind diese Koffein-Booster beliebte Aufputschgetränke. Das Problem: Für Kinder und Jugendliche besteht bei starkem Koffeinkonsum ein gesundheitliches Risiko. Bei Erfrischungsgetränken gilt bezüglich des Koffeingehaltes eine Höchstmengenvorgabe. Da die Gaming-Booster-Pulver aber als Nahrungsergänzungsmittel gelten, wird diese Regelung ausgehebelt.

Weitere Informationen

Kontakt

Beratungsstelle Frankfurt
Große Friedberger Straße 13-17
60313 Frankfurt am Main

Telefon: 069 972010900


Beratungsstelle Darmstadt
Luisenplatz 6
64283 Darmstadt

Telefon: 06151 279990


Beratungsstelle Fulda
Karlstraße 2
36037 Fulda

Telefon: 0661 77453


Beratungsstelle Kassel
Rainer-Dierichs-Platz 1
34117 Kassel

Telefon: 0561 772934


Internetseite der Verbraucherzentrale Hessen:
www.verbraucherzentrale-hessen.de

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Loch im Herzen: Biologisch abbaubare Schirmchen fürs kranke Herz

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zum Video Loch im Herzen: Biologisch abbaubare Schirmchen fürs kranke Herz

Eine Frau hält einen herzförmigen Gummiball, der mit einem Pflaster beklebt ist, in den Händen vor der Brust.
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Haben Sie schon mal von "Loch im Herzen" gehört? Wenn nicht, gehören Sie aller Wahrscheinlichkeit nach zum Großteil der Bevölkerung, bei der sich dieses Loch direkt nach der Geburt mit den ersten Atemzügen geschlossen hat. Bei etwa einem Viertel der Menschen bleibt das aus und sie tragen weiterhin ein Loch im Herzen. Es gehört zu den vergleichsweise leichten, angeborenen Herzfehlern und ist in den meisten Fällen relativ harmlos. Dennoch sollte es regelmäßig beobachtet werden, denn durch diesen "Durchgang" im Herzen können Blutgerinnsel oder Ablagerungen ins Gehirn gelangen – das Risiko für Schlaganfälle steigt. Wenn das Risiko auf einen Schlaganfall zu hoch ist, muss dieses Loch mit Hilfe eines Schirmchens geschlossen werden. Dabei schiebt der Kardiologe anhand eines Katheters ein zusammengefaltetes Schirmchen über das Gefäßsystem ins Herz, spannt es hinter dem Loch auf und dichtet das Leck auf diese Weise ab. Bislang wurden für diesen Eingriff häufig Metallschirmchen verwendet. Mittlerweile gibt es diese Schirmchen aber auch aus biologisch abbaubarem Material. Dadurch werden langfristig weniger Fremdkörperreaktionen erwartet.

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Unser Gast im Studio

Prof. Horst Sievert
Leiter CardioVasculäres Centrum Frankfurt
Sankt Katharinen Krankenhaus
Seckbacher Landstraße 65
60389 Frankfurt am Main

Telefon: 069 4603-1344
E-Mail: info@cvcfrankfurt.de
Infos unter: www.sankt-katharinen-ffm.de

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Moderation: Daniel Johé
Sendung: hr-fernsehen, "Die Ratgeber", 30.09.2020, 18:45 Uhr