Schon morgens unausgeschlafen, tagsüber immer müde, Autofahren wird zur ständigen Gefahr, weil Sekundenschlaf droht und kaum kommt man zur Ruhe, schläft man ein. Die Ursache: Schnarchen. Betroffene merken es meist gar nicht, doch häufig ist Schnarchen mit Atemaussetzern verbunden, die den Körper die ganze Nacht über in Stress versetzen und einen erholsamen Schlaf unmöglich machen.

Schlafapnoe-Syndrom

Hierbei kommt es immer wieder zu kleinen Atemaussetzern, die mindestens zehn Sekunden aber auch länger als eine Minute dauern können. Daraus resultiert eine verringerte Sauerstoffversorgung, auf die der Körper mit einer Aufweckreaktion reagiert. Richtig wach wird der Betroffene zwar nicht, aber Puls und Blutdruck steigen, der Schlaf wird nachhaltig gestört.

5 Symptome einer Schlafapnoe

  1. Lautes Schnarchen
  2. Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung am Tag, Konzentrationsstörungen, bis hin zu Gedächtnisstörungen
  3. Kopfschmerzen, Mundtrockenheit beim Erwachen, Schwindel nach dem Aufstehen
  4. Nächtliches Schwitzen, vermehrter Harndrang während des Schlafes
  5. Depressive Verstimmung

5 Risikofaktoren für eine Schlafapnoe

  1. Übergewicht
  2. Nasenscheidewandverkrümmung, Polypen, vergrößerte Rachenmandeln
  3. Alkoholkonsum, Schlafmittel, Nikotin
  4. Vergrößerung der Zunge oder anderer Weichteilstrukturen in Mund- und oberem Rachenbereich
  5. angeborene Fehlbildungen oder Fehlstellungen des Unterkiefers

Bei der "Schweizer Lungenliga" können Sie einen Schlafapnoe-Risikotest machen.

Kontakt

Dipl. Psych. Werner Cassel
Schlafmedizinisches Zentrum
Philipps-Universität Marburg
Biegenstraße 10
35037 Marburg
Telefon: 06421 - 5865397
E-Mail: cassel@med.uni-marburg.de