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zum Video Palmöl – Geht’s auch ohne?

Palmöl in Kosmetikprodukten und Lebensmitteln ist umstritten, denn es gilt als gesundheitsschädlich und für die Gewinnung werden Wälder gerodet. Doch können wir als Verbraucher das billige Fett vermeiden?

In vielen Fertigprodukten setzt die Industrie häufig Palmöl als billiges Fett ein. Es wird aus der Frucht der Ölpalme gewonnen. Im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Ölen, trägt Palmöl nicht zu einer gesunden Ernährung bei. Sondern viel schlimmer: Es steht im Verdacht, an der Entstehung von Diabetes, Gefäßerkrankungen und Krebs beteiligt zu sein. Wer auf das Pflanzenfett weitgehend verzichten möchte, sollte beim Kauf von Lebensmitteln einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Dort ist es meist als Palmöl oder „Palm Oil“ aufgeführt. Andere mögliche Bezeichnungen sind: Lauryl, Palmitate, Palmitinsäure.

In diesen Lebensmitteln wird Palmöl häufig verwendet:

  • Schokolade, Kekse und Pralinen
  • Butter und Margarine
  • Brotaufstriche und Schokocremes
  • Babynahrung
  • Fertiggerichte
  • Tütensuppen

Die gute Nachricht: Für viele Fertiglebensmittel gibt es palmölfreie Alternativen – über den Geschmack lässt sich hier allerdings streiten.

Kosmetikartikel können sogenannte Emulgatoren und Tenside enthalten, die ebenfalls aus Palmöl hergestellt werden. Eine eindeutige Erkennung ist hier jedoch weitaus schwerer als bei Lebensmitteln.

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Studiogast

Dr. Stephan Lück
Ernährungswissenschaftler
Ernährungswerk
Lichtstraße 26 - 28
50825 Köln
Tel.: 0221 99 55 49 35
E-Mail: info@stephanlueck.de
Internet: www.ernaehrungswerk.de

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Sendung: hr-fernsehen, "Die Ratgeber", 15.5.2019, 18.45 Uhr