Gelbe Säcke auf einem Haufen

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zum Video Plastik und Wertstoffe

Plastik und Wertstoffe wie Grünschnitt, Altmetall, Altpapier, Verpackungen sowie Elektroschrott sind Stoffe, die wieder genutzt werden können. Doch dazu müssen sie richtig getrennt und gesammelt werden. Wir sagen Ihnen, was in den gelben Sack gehört und was Sie tun können, um Plastik zu vermeiden.

Die Gelbe Tonne

Das kommt hinein:

  • Alle Verpackungen mit oder ohne Symbol (Grüner Punkt), die nicht ausschließlich aus Papier, Pappe oder Glas bestehen. Die Verpackungen müssen nicht gespült, aber leer sein
  • Verpackungen aus Kunststoff wie Folien, Becher und Styropor
  • Verbundverpackungen aus Materialmix (z. B. Alu + Papier) wie Getränkekartons und Milchtüten
  • Verpackungen aus Metall wie Konserven- und Getränkedosen=Geschäumte Kunststoffe, z. B. Obst- und Gemüseverpackungen

Das kommt nicht hinein:

  • Verpackungen aus Papier und Pappe (Altpapiertonne)
  • Verpackungen aus Glas (Altglascontainer)
  • Stark verschmutzte Fast-Food-Verpackungen wie Pizzakartons (Restmüll). Ist zu viel Restmüll in der Gelben Tonne, können die Wertstoffe nicht mehr aussortiert und weiterverarbeitet werden.

(Quelle: FES Frankfurt)

Alternativen zu Plastik - So lässt sich ganz einfach Plastik vermeiden.

Salat in einer Plastikverpackung
Obst, Gemüse und Salat ist oft in Plastik verpackt. Bild © Colourbox

Obst und Gemüse: So kennen wir es: Obst und Gemüse in Plastik verpackt und mit dem Einkauf haben wir gleich eine große Ladung Plastikmüll produziert. Viele Supermärkte bieten inzwischen aber auch loses Obst und Gemüse an. Das lässt sich sehr gut in wiederverwertbaren Baumwollnetzen transportieren. In dem weichen Stoff sind fast alle Sorten gut aufgehoben und gehen nicht kaputt. Meist sind die Netze aus Bio-Baumwolle und werden in verschiedenen Größen im Set verkauft. Es gibt sie im Internet und auch schon in einigen Supermärkten. Der Preis: Ab ca. 4 €.

Frischhaltefolie: Frischhaltefolie hält frisch und hygienisch rein – doch nach jedem Gebrauch bleibt eine Hand voll Müll. Hier ist Einschlagfolie aus Bienenwachs eine gute Alternative. Durch die Wärme der Hände wird das Wachstuch flexibel und haftet an glatten Oberflächen. Es funktioniert dann wie herkömmliche Frischhaltefolie. Durch die antibakteriellen Eigenschaften des Bienenwachses bleiben die Lebensmittel länger frisch. Nach dem Gebrauch mit warmem Wasser abspülen und wieder verwenden. Einschlagfolie aus Bienenwachs kostet ca. 9 €.

Proviant für unterwegs: Auch Essen und Trinken für zwischendurch kann schnell jede Menge Plastikmüll verursachen. Besser geht’s mit wiederbefüllbaren Flaschen aus Glas oder Edelstahl. Der Preis: Ab ca. 10 €. Jedes Befüllen erspart der Umwelt eine Plastikflasche. Bunte Brottüten aus Baumwolle und mit einer speziellen Innenbeschichtung für ca. 6 € halten das Pausenbrot und andere Snacks unterwegs frisch. Danach können Sie in der Waschmaschine oder in der Spülmaschine gewaschen werden.

Strohhalme: Plastikstrohhalme gehören zu dem Müll, der am häufigsten an den Stränden der Welt gefunden wird. Daher werden sie jetzt auch von der EU verbannt. Wer trotzdem nicht darauf verzichten will: Mittlerweile gibt es schöne Alternativen aus Glas oder Edelstahl. Zu einem Cocktail oder Smoothie gehören sie ja schon irgendwie dazu. Strohhalme aus Glas kosten ab 2 €. Strohhalme aus Edelstahl ab 1 €.

Weitere Informationen

Neue Regeln seit 15.08.2018

Diese Elektrogeräte gehören zum Elektroschrott: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/abfall/neue-regeln-seit-158-diese-elektrogeraete-gehoeren-zum-elektroschrott-12861

Ende der weiteren Informationen

Die anderen Teile der Serie:

Sendung: hr-fernsehen, "Die Ratgeber", 24.4.2019, 18:45