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zum Video Diagnose Wirbelbruch – Alicias Traum vom Eiskunstlauf in Gefahr

Ein Wirbelbruch wird meist durch einen Sturz verursacht. Häufig sind die Wirbelkörper durch Osteoporose vorgeschädigt. Größte Gefahr bei einem Wirbelbruch: Das Rückenmark und die Spinalnerven werden verletzt, was im schlechtesten Fall zu einer Querschnittslähmung führen kann.

Stabile und instabile Wirbelbrüche

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Bei einem stabilen Wirbelbruch wird der Wirbelkanal nicht eingeengt, so dass Nerven und Rückenmark nicht beeinträchtig werden und die Betroffenen keine neurologischen Symptome zeigen. Die überwiegende Mehrheit der Wirbelbrüche sind glücklicherweise stabil.

Von einem instabilen Wirbelbruch spricht man, sobald die Gefahr besteht, dass das Rückenmark durch verschobene Knochenbruchstücke verletzt wird. Die Verletzung kann bis zu einer Querschnittslähmung führen. Bei instabilen Brüchen sind die Betroffenen in der Regel länger in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt.

Symptome

Mann im blau-weiß-kariertem Hemd fasst sich mit beiden Händen an den Rücken
Patienten haben starke Schmerzen und verspannen sich dann noch zusätzlich. Bild © Model Foto: Colourbox.de

Typisch für einen Wirbelbruch sind lokale Schmerzen, die den Patienten sowohl bei Bewegungen als auch in Ruhe beeinträchtigen. Ausgelöst durch die Schmerzen verspannen sich häufig auch die Muskeln, was zusätzlich Probleme machen kann. Sind von der Fraktur Nerven betroffen, sind anfallartig einschießende Schmerzen typisch. Auch Gefühlsstörungen und Lähmungen sind möglich.

Behandlung – Konservativ oder Operation?

Ob eine konservative Behandlung besser ist oder doch eine Operation nötig, hängt vor allem von der Art der Verletzung ab. Bei einem stabilen Bruch, wird in der Regel konservativ behandelt. Das bedeutet für den Patienten: schonen und Bettruhe, bis sich die Schmerzen gebessert haben. Ein instabiler Wirbelbruch wird meist operiert, da die Gefahr besteht, dass das Rückenmark verletzt wird oder bereits verletzt ist. Ziel der operativen Behandlung ist es, die Wirbelsäule auszurichten, zu stabilisieren und den Druck von den Nerven zu nehmen.

Hier finden Sie die ganze Serie.

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Die Experten

Arzt im Beitrag:
Prof. Dr. Michael Rauschmann
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sana Klinikum Offenbach
Starkenburgring 66
63069 Offenbach
Tel.: (0 69) 84 05-58 21
E-Mail: Wirbelsaeulenorthopaedie-SOF@Sana.de
Web: www.klinikum-offenbach.de/wirbelsaeulenorthopaedie-und-rekonstruktive-orthopaedie/

Physiotherapeut im Beitrag:
Daniel Schnürer
MFT Frankfurt
Grüneburgweg 12
60322 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 95 90 99 59
E-Mail: info@mft-frankfurt.de
Web: http://www.mft-frankfurt.de

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Buchtipp

Franziska Weber (2017):
Nie wieder Rückenschmerzen!: 99 effektive Übungen für den Alltag
Nikol Verlag
ISBN-10: 3868204008
Preis: 6,95 €

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Sendung: hr-fernsehen, "Die Ratgeber", 01.04.2019, 18:45 Uhr