Müll

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zum Video Illegaler Sperrmüll

Sperrmüll wild am Straßenrand ablegen, kann richtig teuer werden und vor allem ist es unnötig, denn angemeldeter Sperrmüll ist kostenlos.

Was ist Sperrmüll?

Als Sperrmüll werden sperrige Gegenstände bezeichnet, die zu groß für die Restmülltonne sind. Dazu zählen alle beweglichen Gegenstände, die man auch bei einem Umzug mitnehmen würde:

  • Regale, Schränke, Tische, Stühle und Omas Truhe (ohne Inhalt).
  • Teppiche, Matratzen, Kunststoffmöbel (auch Teppiche und rausgerissene Teppichböden und Laminat)

In Frankfurt wird sortenrein abtransportiert: Holz, Metallteile und Elektrogeräte werden von je einem LKW abgeholt. Grundsätzlich regelt jede Gemeinde oder Stadt für sich was Sperrmüll ist. Informa­tionen dazu findet man im Internet. Die Anmeldung ist unterschiedlich geregelt: In Frankfurt ist ein Termin innerhalb von 10 Arbeitstagen möglich, in anderen Kommu­nen gibt es feste Termine und in kleineren Gemeinden kann es sein, dass Sperrmüll zum Betriebshof gebracht werden muss.

Was ist kein Sperrmüll?

  • Toilettenschüsseln, Bauhölzer, Isoliermaterialien und Türen sind kein Sperr­müll, sondern Bauschutt.
  • Eingetrocknete Farb- oder Lackreste, Reste von Holzschutzmitteln und Leucht­röhren müssen zum Schadstoffmobil gebracht werden.
  • Alte Autoreifen sind ebenfalls Schadstoffe und müssen zurück zum Autohändler.

Lohnt sich ein Container?

Container für Sperrmüll sind für den gewerblichen Bereich gedacht. Für Privat­per­sonen lohnen sie sich nur, wenn mehr als 10 cbm Sperrmüll entsorgt werden müssen. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, ab welcher Größe Container möglich sind.

Tipp:

Das Recycling-Zentrum GWR in Frankfurt

Die GWR (gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling mbH) in Frankfurt repariert gängige Geräte deutscher Hersteller, um sie gebraucht wieder zu verkaufen. Was nicht zu retten ist, wird in Einzelteile zerlegt und dient als Ersatzteil. Die GWR betreibt in Frankfurt zwei Secondhand-Läden namens Neunfundland. Hier gibt es neben Elektrogeräten, Fernseher und PCs auch Möbel und Kleidung. Rund 200 € kostet eine reparierte Waschmaschine inklusive einem Jahr Garantie.

Weitere Informationen

Link

http://www.gwr-frankfurt.de/index.html

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Repair-Cafés

Nicht alles ist Müll und muss entsorgt werden, so manches lässt sich noch reparieren und weiter verwenden.

Weitere Informationen

Link

https://www.reparatur-initiativen.de/

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Die anderen Teile der Serie:


Sendung: hr-Fernsehen, "Die Ratgeber", 23.4.2019, 18.45 Uhr