Gerade in der Vorweihnachtszeit bitten an jeder zweiten Straßenecke Obdachlose und verarmte Menschen um Kleingeld. Und nicht nur Bettler, Drogenabhängige und Obdachlose wollen finanzielle Zuwendungen, auch diverse gemeinnützige Organisationen halten einem mit erwartungsvollem Blick die Spendenbüchse unter die Nase.

Das kann auch nerven. Oft schauen wir deshalb höflich weg und gehen mit leicht schlechtem Gewissen weiter. Wir können schließlich nicht mit jedem teilen. Aber wem sollen wir etwas geben? Und wie viel? Warum genießen Almosen eigentlich in allen großen Religionen und Philosophien einen so hohen Stellenwert? Ist es trotzdem in Ordnung, wenn wir Bettler bisweilen "nervig" finden oder gar verscheuchen? Und wann kann ich mit gutem Gewissen sagen: "Ich habe genug gegeben"?

Philipp Engel begibt sich in die "Bettelzonen" der Innenstädte und redet mit Passanten und Spendensammlern übers Geben und Nehmen.

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Philipp Engel im Interview

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