Sechs Mädchen zwischen elf und 18 Jahren brechen auf zu einer Reise in die große Freiheit: ohne Handy, ohne technische Geräte und vor allem ohne Erwachsene!

Gruppenleiterin Evali (re.) singt vor und nach dem Essen Lieder mit der Gruppe.

Drei Wochen wollen die jungen Pfadfinderinnen 150 Kilometer durch Frankreich wandern, möglichst fernab der Zivilisation und mit 25 Kilo Gepäck auf dem Rücken – in extremer Sommerhitze. Das bringt besonders die Kleinsten an ihre Grenzen.


Die Reportage zeigt, wie anders Kinder Entscheidungen fällen und Krisen meistern, wenn sie der Bevormundung durch Erwachsene entfliehen. Der Film zeigt auch, wie mutig Eltern heutzutage sein müssen, wenn sie ihre Kinder allein auf Abenteuerreise schicken.

Doch eine Mutter ist überzeugt: "In der heutigen Gesellschaft haben die Kinder einen enormen Druck, sie müssen alle möglichen Sachen erfüllen. Ich glaube, die Freiheit, keinen Zwang zu haben, ist das, was meine Tochter gut findet." Ängste haben die Eltern trotzdem: "Wer weiß, wer da in den Wäldern rumschwirrt."