Egoismus hat keinen guten Ruf; wer egoistisch handelt, gilt schnell als „unsozial“. Auf der anderen Seite: Wenn wir uns nicht um uns selbst kümmern, wer tut es dann? Wer sich nur für Familie, Job und Pflichten aufopfert, wird auf Dauer unglücklich und landet nicht selten im Burn Out. Wieviel Egoismus also ist okay? Wie setze ich meine eigenen Bedürfnisse durch? Wie gehe ich mit dem Widerstand anderer um, wenn ich anfange, meine Bedürfnisse mehr in den Fokus zu stellen? Und sind Menschen, die sich selbst an die erste Stelle setzen, glücklicher? Julia Tzschätzsch macht sich auf die Suche nach Antworten: bei Egoisten, Altruisten, einem Karriere-Coach und einem Paartherapeuten. Welches Maß an Egoismus ist angemessen und sogar gesund – und zwar für alle Beteiligten?