Sie beginnt am Welfenschloss in Hann. Münden und endet an der Tannenburg bei Nentershausen: eine eindrucksvolle, 133 Kilometer lange Tour entlang der Werra.

Vier Wanderer, darunter eine blutige Anfängerin, aber auch ein erfahrener Wanderführer, testen den Weg fünf Tage lang. Sie scheuen keinen Anstieg und geben auch bei Regen nicht auf. Belohnt werden sie mit tollen Ausblicken, wenn sie wieder eine neue Burg oder ein Schloss erreicht haben. Manche sind nur noch Ruinen, andere wie Schloss Rothestein haben sich auf große Gesellschaften und Hochzeitsfeiern eingestellt.

Auf Schloss Berlepsch bei Witzenhausen und auf der Tannenburg dreht sich alles um Ritter, und das Mittelalter wird lebendig. Burg Ludwigstein bietet Zeltlager und Pfadfinderromantik, gegenüber in Thüringen liegt Burg Hanstein. Die Wanderer testen auch, wo es gute Verpflegung und ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten gibt.

Bei dieser Burgentour entlang des ehemaligen Grenzflusses Werra begegnen die Wanderer auch immer wieder der jüngeren deutschen Geschichte. Sie erleben, wie aus dem ehemaligen Todestreifen ein herausragendes Naturschutzgebiet geworden ist.

Etappe 1: Von Hann-Münden über Lippoldshausen bis Schloss Berlepsch

Die erste Etappe startet in Hann-Münden. Auf der Werra-Brücke treffen die drei Wanderer Claudia, Lena und Horst auf ihren Wanderführer, Daniel von Trausnitz. Von der Altstadt vorbei am Welfenschloß entlang der Werra geht es nach Lippoldshausen.

Der Werra-Burgen-Steig Hessen, wie es ihn heute gibt, ist 2013 eingeweiht worden und trägt die Auszeichnung "Qualitätswanderweg". Kurz nach Lippoldshausen wartet das erste steile Stück, dann führt der Weg entlang der hessisch-niedersächsischen Grenze ins Hübenbachtal und kurz vor dem ersten Etappenziel nach 21 Kilometern wird es dann richtig steil: 300 Höhenmeter sind zu erklimmen.

Oben erwartet die Wanderer ein toller Ausblick und ein echter Schlossherr: Fabian von Berlepsch, der die müden Wanderer auf der nördlichsten Grenzfeste Hessens begrüßt und eine kleine Schlossführung macht. Treppenhaus, Ahnensaal und nach gefühlten 1000 Treppenstufen gibt es als krönenden Abschluss den Blick vom Schlossturm in die Weite des Berlepscher Landes und Forsts.

Schloss Berlepsch in Witzenhausen
Schloss Berlepsch in Witzenhausen Bild © Imago

Daniel von Trausnitz ist auf Schloss Berlepsch zu Hause, die anderen drei nächtigen im Stelzenhaus, einem von fünf Baumhäusern, ohne Strom, Toilette oder fließend Wasser, dafür mit einem wunderbaren Ausblick aufs Schloss, wo zum Tagesabschluss und quasi als Belohnung ein Rittermahl im Gewölbekeller serviert wird.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Internet: www.werra-burgen-steig-hessen.de
Auf dieser Homepage finden sich detaillierte Informationen zu den einzelnen Abschnitten des Wanderweges mit gps-Dateien, druckfähigen pdf-Dateien und weiteren Informationen zum Kartenmaterial beim Service.

Zudem gibt es eine Übersicht zu Unterkünften, Burgen und Schlössern, Gemeinden und Pauschalangeboten für geführte Wanderungen.

Werratal Tourismus Marketing GmbH
Niederhoner Str. 54
37269 Eschwege
Telefon: 05651 992330
Homepage: www.urlaub-werratal.nordhessen.de
E-Mail: info@urlaub-werratal.de

Der Wanderführer Daniel von Trausnitz gehört neben seiner Tätigkeit als Wanderführer auch zum Veranstaltungsteam auf Schloss Berlepsch. Er ist Schauspieler und Musiker und schlüpft für mittelalterliche Rittergelage oder als Märchenerzähler für Kinder und Erwachsene in die Rolle des "Ritter Isenbard". Bei ihm können Hochzeitspaare nicht nur an einer "Schmiedehochzeit" teilnehmen, er macht auch Stadtführungen der besonderen Art. Als Wanderführer in Zivil oder als in Ritterskluft kann er über die Tourist Information Witzenhausen oder seine eigene Homepage gebucht werden.

Kontakt:
Daniel von Trausnitz, Schauspieler, Sprecher, Musiker & Ritter Isenbard
Postfach 200136
37086 Göttingen
Telefon: 0151 240 487 65
Erreichbar täglich von 10- 18 Uhr, ansonsten per SMS oder WhatsApp
E-Mail: daniel@von-trausnitz.com
Internet: www.daniel-von-trausnitz.de

Buchtipp:
Thorsten Hoyer: "Werra-Burgen-Steig Hessen"
Outdoor-Handbuch aus der Reihe "Der Weg ist das Ziel" , Band 326
1. Auflage 2013 Verlag: Conrad Stein Verlag GmbH
ISBN: -3-86686-421-4
Preis: 9,90 Euro

Weitere Informationen zu Ausflügen, Tageswanderungen- und Mehrtagestouren am Werra-Burgen-Steig Hessen sowie zu weiteren Fernwanderwegen der Region über:

Naturpark Meißner- Kaufunger Wald
Informationsbüro
Wolfteroder Straße 4a
37297 Berkatal-Frankershausen
Servicetelefon: 05657 213931
Schneetelefon und Mohntelefon: 05602 935617
E-Mail: info@naturparkmeissner.de
Internet: www.naturpark-mkw.de

Auf der Homepage unter der Rubrik "Aktiv im Naturpark" gibt es Informationen zum Fernwanderweg "GrimmSteig", die sogenannten "Entdecker Touren Werratal", die alle als Premiumwege durch das Deutsche Wanderinstitut ausgezeichnet sind sowie kürzere Wanderrundwege und Spaziergänge.

Alle Wanderrouten können als pdf- Datei (auf der Homepage auch unter der Rubrik Service unter Downloads) oder als gpx- Dateien mit Fotogalerie und Wegbeschreibung ausgedruckt oder herunterladen werden: www.naturpark-mkw.de/service/downloads.

Naturpark Eichsfeld-Hainich- Werratal:
Dorfstraße 40
37318 Fürstenhagen
Telefon: 036083 466-3
E-Mail: poststelle.ehw@nnl.thueringen.de
Oder über das Online-Formular: www.naturpark-ehw.de/kontakt
Internet: www.naturpark-ehw.de

Auf der Homepage unter der Rubrik "Angebote" finden sich Ausflugs- und Veranstaltungstipps und zahlreiche Angebote zu Wandertouren mit und ohne Wanderführer in der Grenzregion Hessn-Thüringen.

Welfenschloss Hann Münden
Das Welfenschloss wurde im Jahre 1501 durch Herzog Erich I von Lüneburg-Braunschweig gebaut. Heute befindet sich neben dem Stadtarchiv, der Stadtbücherei und dem Amtsgericht auch das Städtische Museum im Schloss. [b]

Öffnungszeiten:
Januar bis März: geschlossen April: Mittwoch bis Sonntag 13 - 16 Uhr
Mai bis Oktober: Mittwoch bis Sonntag 11 - 16 Uhr
November bis Dezember: Mittwoch bis Sonntag 13 - 16 Uhr
Weitere Öffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage

Städtisches Museum Hann. Münden
Schlossplatz 5
Hann. Münden
Telefon: 05541 75-202 und -348
E-Mail: museum@ hann.muenden.de
Internet: museumsverbund.de/museen/hannmuenden.htm

Hann. Münden Tourist- Information
Erlebnisregion Hann. Münden e. V.
Rathaus / Lotzestraße 2
34346 Hann. Münden
Telefon: 05541 75 -313 und –343
E-Mail: info@hann.muenden-erlebnisregion.de
Internet: www.hann.muenden-erlebnisregion.de

Öffnungszeiten:
Januar - April und Oktober - Dezember: Montag bis Donnerstag 9:30 bis 16 Uhr Freitag 9:30 bis 13 Uhr
Von April bis Oktober erweiterte Öffnungszeiten.
Detaillierte Informationen zu Öffnungszeiten unter: www.hann.muenden-tourismus.de/service-kontakt/urlaubsberatung.html

Schloss Berlepsch GmbH & Co. KG
Berlepsch 1
37218 Witzenhausen
Telefon: 05542 507010
E-Mail: info@schlossberlepsch.de
Telefon Restaurant: 05542 507011
E-Mail Restaurant: speisundtrank@schlossberlepsch.de
Internet: www.schlossberlepsch.de

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen ab 12 Uhr. Die Küche des Restaurants ist bis 21 Uhr geöffnet. Zu Veranstaltungen gibt es zusätzliche Verpflegung im Schlosshof.

Öffentliche Führungen finden Mittwoch bis Freitag um 15 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen um 12, 14 und 16 Uhr statt. Eintritt 3 Euro für den Zugang zum Schlossareal.

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Etappe 2: Von Schloss Berlepsch über Witzenhausen zu Burg Ludgwigstein und Burg Hanstein

19 Kilometer legen die Wanderer am zweiten Tag zurück, erst mal geht es nur bergab bis in die Kirschenstadt Witzenhausen. In der Fachwerkstadt, die sich kleinste Universitätsstadt Deutschlands nennt, gibt es für alle schon mal ein Eis zur Motivation. Es regnet und trotzdem schlägt Daniel von Trausnitz noch einen kleinen Umweg vor, zum "Zwei-Burgen-Blick" auf Burg Hanstein, in Thüringen und Burg Ludwigstein, in Hessen.

Die ist das heutige Etappenziel und war lange das Zentrum der deutschen Jugendbewegung. Pfadfinder, Wandervögel und jugendbewegte junge Menschen hatten sie in den 1920 Jahren gekauft und wiederaufgebaut. Als die vier Wanderer dort ankommen, haben Pfadfinder aus Schleswig-Holstein dort ihr Sommerlager aufgeschlagen. Die müden Wanderer lassen sich von den sangesfreudigen Pfadfindern inspirieren.

Weitere Informationen

Kontakt und Information

Burg Ludwigstein ist eine spätmittelalterliche Burg bei Werleshausen. Bis heute ist die "Jugendburg Ludwigstein" Treffpunkt für viele Jugendbewegte Gruppen und Verbände wie Wandervögel und Pfadfinder. Hier befindet sich auch das Archiv der deutschen Jugendbewegung in dem Dokumente der deutschen Jugendverbände seit 1890 bis heute gesammelt und aufbewahrt werden. In der Burg ist eine Herberge mit 180 Betten untergebracht.

Ein besonderer Service für Wanderer, die auf Mehrtagestouren unterwegs sind und aufgrund von Unwegbarkeiten erst spät in der Nacht eintreffen, gibt es auf Burg Ludwigstein sogar ein Notbettenlager direkt am Burgtor, dass jedem ein warmes Bett bietet egal wie spät man ankommt. Die Übernachtungsspende können die Wanderer dann ausgeschlafen am nächsten Morgen im Burgbüro abgeben.

Jugendburg Ludwigstein
37214 Witzenhausen
Telefon: 05542 5017-10
E-Mail: info@burgludwigstein.de

Witzenhausen Tourist-Information

Tourist-Info Witzenhausen
Ermschwerder Str. 2
37213 Witzenhausen
Telefon: 05542 60 01-0
Internet: www.kirschenland.de
E-Mail: info@kirschenland.de

Öffnungszeiten:
Von April -September: Montag: 10 - 16 Uhr Dienstag bis Freitag: 9 - 18 Uhr Samstag: 9 - 13 Uhr Sonntag: 11 - 15 Uhr
Von Oktober - März: Montag: 10 - 16 Uhr Dienstag-Freitag: 9 - 17 Uhr Samstag und Sonntag: geschlossen

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Immer einen Abstecher wert ist die gegenüberliegende Burgruine Hanstein auf der thüringischen Seite. Von hier aus besuchen wir tierische Landschaftspfleger und entdecken im ehemaligen Grenzgebiet eine einzigartige Natur- und Tierwelt. [

Weitere Informationen

Kontakt und Information

Universität und Gewächshaus
Universität Kassel Fachbereich 11
Ökologische Agrarwissenschaften
Steinstr. 19
37213 Witzenhausen
Telefon: 05542 981211
E-Mail: dekfb11@uni-kassel.de

Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen der Universität Kassel
Universität Kassel
Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
Steinstraße 19
37213 Witzenhausen
Telefon: 05542 981231
E-Mail: tropengewaechshaus@uni-kassel.de

Öffnungszeiten:
für Einzelbesucher: Mi, Fr, Sa, So + Feiertag: 14-16 Uhr Eintritt frei

Gruppenführung:
Gruppen können das Gewächshaus im Rahmen einer Führung besuchen. Hierfür ist eine rechtzeitige Anmeldung und Terminabsprache erforderlich. Terminabsprache unter Telefon: 05542 981231 Führungsdauer: 1 Stunde

Kosten:
25,00 € pro Führung (bis 10 Personen)
2,00 € für Kinder und Jugendliche
2,50 € für Erwachsene (ab 10 Personen)

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Burgruine Hanstein

Gegenüber von Burg Ludwigstein liegt Burg Hanstein in Thüringen, die zu DDR-Zeiten als Horch - und Beobachtungsposten genutzt wurde. Sie zählt zu den größten Burgruinen Mitteldeutschlands. Auf der im 9. Jahrhundert entstandenen Burg finden heute regelmäßig Mittelalterfeste statt, die jedes Jahr tausende Besucher anziehen. Am Fuße der Burg liegt das kleine Dörfchen Bornhagen. Dort befindet sich auch der Klausenhof. Das Wirtshaus mit historischer Herberge steht in enger Vebindung zur Burg, weil es früher eines der Hofgüter von Burg Hanstein war.

Weitere Informationen

Kontakt und Information

Burgruine Hanstein
37318 Bornhagen
Telefon: 036081 67856
Internet: www.burgruine-hanstein.de [b]

Öffnungszeiten:
März bis Oktober: Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
November: Montag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr
Dezember bis Februar: Wochenende von Feiertage von 10 bis 16 Uhr[/box] [b]

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"Klausenhof" in Bornhagen

"Was wollt ihr dort am Arsch der Welt? Da kommt doch kein Gast hin!" Als Klaus Röhrig das alte Wirtshaus "Klausenhof" unterhalb der Burg Hanstein kurz nach der Wende kaufte, hörte er diesen Spruch oft. Doch er und seine Familie verliebten sich in den alten Hof und glaubten fest an eine Zukunft des Klausenhofs. Schließlich wurden hier schon seit Jahrhunderten Wanderer und Reisende bewirtet und beherbergt, namenhafte Gäste wie die Brüder Grimm oder Geheimrat von Goethe sollen hier Rast gemacht und eine angenehme Nacht verbracht haben.

Heute kann der Gast wählen: in der Fürstenstube schläft man feudal inmitten von Antiquitäten und Schnitzereien, besonders bei Brautpaaren ist dieses Zimmer sehr beliebt. Keine Angst - Nachttopf und Waschschüssel stehen hier nur zur Deko, natürlich hat das Fürstenzimmer ein luxuriöses Bad mit allem Komfort!

Kaum weniger feudal sind das Goethezimmer und die Grimmkammer. Diese Zimmer erinnern an die Dichter und Denker, die hier einst zu Gast gewesen sein sollen. Einfacher und etwas abenteuerlicher nächtigt man in den Burgkemenaten und den Kreuzfahrerlagern. In letzteren finden 24 "Mann" eine Schlafstatt und teilen sich drei Badezimmer. Wer es ganz einfach und rustikal liebt, der kann im Klausenhof im Strohlager schlafen, dann sollte man aber den Schlafsack nicht vergessen!

Klaus Röhrig und seine Familie haben es nicht bereut, den Klausenhof wieder aus seinem Dornröschenschlaf zu holen. Mittlerweile ist auch Sohn Martin Röhrig in den elterlichen Betrieb mit eingestiegen. Wichtig war ihnen vor allem eines – den ursprünglichen Charakter des Hauses wieder herzustellen und zu bewahren. Das ist ihnen gelungen. Wer heute den Klausenhof besucht, tritt fast schon eine kleine Zeitreise an - eine Reise ins Mittelalter.

Weitere Informationen

Kontakt und Information

Klausenhof - Das alte Wirtshaus unterhalb Burg Hanstein
Friedensstraße 28
37318 Bornhagen / Eichsfeld
Telefon: 036081 61422
E-Mail: info@klausenhof.de
Internet: www.klausenhof.de

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Tierische Landschaftpfleger für das Grüne Band bei Burg Hanstein

Nahe Witzenhausen und Burg Hanstein hält Höhenvieh den Streifen von Bewuchs frei, was aus der Luft gut zu erkennen ist. Im Dienste des Naturschutzes lässt Harald Haag seine Tiere hier oben weiden. Wirtschaftlich wäre eine Viehhaltung kaum möglich. Seine Kühe sind Landschaftspfleger auf diesen mageren Wiesen. Über Jahrzehnte wurde im Todesstreifen nicht gedüngt, Orchideen wachsen hier auf dem Kalk, viele selten gewordene Kräuter, auch der Fransenenzian.

Dazu kommen viele Vogelarten, wie Neuntöter oder Goldammer, die diesen beweideten Kalkmagerrasen mögen. Fast anderthalb Kilometer des ehemaligen Todesstreifens hält Harald Haag deshalb mit seinen Tieren frei, schneidet Büsche und Gehölze zurück, die sich ansiedeln wollen. An anderen Stellen übernehmen das Schafe oder Ziegen.

Grenzmuseum Schifflersgrund

Grenzmuseum Schifflersgrund
Das Grenzmuseum Schifflersgrund Bild © hr

Das Grenzmuseum Schifflersgrund zeigt, wie die ehemalige innerdeutsche Grenze von Seiten der DDR geschützt wurde. Seit 1952 wurde sie bewacht und nach Westen mit Zaun und Minengürtel abgeriegelt, freigehalten durch Pestizide, für eine bessere Überwachung. Nach Osten aber blieb ein größeres Gebiet entlang der Grenze fast 40 Jahre weitgehend unberührt und ungenutzt, ein 500 Meter breiter Streifen und eine noch einmal fünf Kilometer breite Sperrzone, die streng kontrolliert wurde.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Grenzmuseum Schifflersgrund
Platz der Wiedervereinigung 1
37318 Asbach-Sickenberg
Telefon: 036087 9809
E-Mail: info@grenzmuseum.de
Internet: www.grenzmuseum.de

Öffnungszeiten:
Januar bis Dezember: Montag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Heiligabend und Silvester geschlossen!

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Etappe 3: Von Ludwigstein über Bad Sooden-Allendorf und Schloss Rothestein

Der Anfang läuft sich fast von selbst, von der Burg geht es am nächsten Morgen ins Tal nach Bad Sooden-Allendorf. "Klein-Venedig" wird das Quartier direkt an der Werra genannt. In unmittelbarer Nachbarschaft hat Christian Pelikan ein Restaurant und zum Glück für die schon hungrigen Wanderer auch ein kleines Picknick parat. Das stärkt für die nächsten Höhenmeter auf der insgesamt 21 Kilometer langen Etappe.

Schloss Rothestein, das Christian Pelikan ebenfalls bewirtschaftet, ist eine echte Belohnung und auch Überraschung. Es sieht aus wie eine mittelalterliche Burganlag, wurde aber erst im Jahre 1891 im neogothischen Stil erbaut, so wie es damals Mode war. Hier kann man stilvoll heiraten, demnächst auch übernachten, erzählt der begeisterte Gastronom, führt die Wanderer durchs Schloss und beeindruckt sie mit einem gigantischen Blick in die Landschaft.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Schloss Rothestein
37242 Bad Sooden-Allendorf
Schloss Rothestein 1
Telefon: 05652/2057 und 05652/589230
Internet: www.schloss-rothestein.eu

Wellness in Bad Sooden-Allendorf
WerratalTherme
Am Gradierwerk 2a
37242 Bad Sooden-Allendorf
Telefon: 05652 958770 und -80
E-Mail: info@werrataltherme.com

Öffnungszeiten:
täglich von 9.30 bis 22 Uhr Freitag von 9.30 bis 24 Uhr (auch an Feiertagen)

Öffnungszeiten der Damensauna:
Der gesamte Saunabereich bleibt ausschließlich den Damen vorbehalten. Mittwoch 17:30 - 22:00 Uhr (außer an Feiertagen) - Nicht am 28.12.2016 und am 04.01.2016 - hier ist gemischte Sauna!

Lange Sauna-Nacht:
jeden 1. Samstag im Monat bis 1:00 Uhr geöffnet ab 22:00 Uhr ausschließlich FKK-Baden.

Totes-Meer-Salzgrotte in der WerratalTherme
Am Gradierwerk 2a
37242 Bad Sooden-Allendorf
Telefon: 05652 9191770
E-Mail: info@salzgrotte-bsa.de
Internet: www.salzgrotte-bsa.de

Öffnungszeiten:

Täglich von 10 - 19 Uhr, Einlass jeweils zur vollen Stunde. Letzter Einlass 18 Uhr. Sitzungsdauer jeweils 45 Minuten. In der Kindergrotte ist der Einlass jederzeit möglich. Eine Voranmeldung für Gruppen unter 05652/ 958751 ist empfehlenswert. Ab 19 Uhr kann die Grotte von Firmen, Vereinen und Gruppen zu Sonderkonditionen gemietet werden.

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Etappe 4: Von Schloss Rothestein durch die hessische Schweiz bis nach Eschwege

Tag vier und es regnet Bindfäden. Oben in der hessischen Schweiz angekommen, brauchen unsere Wanderer ihre Regenjacken. Es ist nass, kalt und rutschig, aber noch haben alle gute Laune. Und sogar noch Lust auf einen kleinen Abstecher zum ehemaligen Kolonnenweg. Bis 1989 war hier Sperrzone. Nach der Grenzöffnung wurde der Todesstreifen zum Naturschutzprojekt: das Grüne Band. Hier oben kommt man der Natur und der deutschen Geschichte ganz nah. Naturparkführer Uwe Vogt kennt sich mit beiden Themen gut aus. Auf dem Kolonnenweg waren die Grenztruppen unterwegs, der grüne Streifen davor ist der ehemalige Grenzstreifen. Stehen geblieben ist noch ein Stück alter Grenzzaun als Mahnmal. Heute leben im Grünen Band viele bedrohte Tierarten, finden sich Pflanzen, die es anderswo nicht mehr gibt. Und dann ist es geschafft, auf der Hörne ist der höchste Punkt der Wanderung erreicht. 595 Meter über dem Meeresspiegel.

16 Kilometer sind es noch bis Eschwege, es bleibt nass. Die Wanderer folgen weiter dem X5H Symbol für den Werra-Burgen-Steig und entdecken ein weiteres Stück Vergangenheit, einen alten Kalkofen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Baumaterial knapp, aus dem Kalkstein, der hier in der Gegend vorkommt, hat man versucht Zement herzustellen.

Irgendwann kommt dann doch auch die Sonne wieder zum Vorschein, in der Ferne tauscht Eschwege auf, hier werden Lena, Claudia, Horst und Daniel zum letzten Mal die Werra überqueren. 26 Kilometer liegen hinter ihnen, die längste Etappe. Ein bisschen Kraft bleibt noch für einen Spaziergang durch die histor.sche Altstadt mit fast 1000 Fachwerkbauten!

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Das "Grüne Band"
Es gehört zu einem der größten Naturschutzprojekte in Deutschland. Während der letzten 25 Jahre ist hier ein einzigartiger Lebensraum für über 1200 bedrohte Tier- und Pflanzenarten entstanden. Mit über 1400 Kilometern Länge ist es das größte Naturschutzgebiet Deutschlands. Fast 40 Jahre lang war Deutschland durch eine innerdeutsche Grenze mit Mauern, Stacheldraht und Zäunen geteilt. Gleichzeitig gab diese Grenze der Natur eine Atempause und es entwickelte sich ein einzigartiges Refugium und Rückzugsgebiet bedrohter Arten. Darunter viele Tier- und Pflanzenarten der "Roten Liste". Aus dem ehemaligen Todesstreifen wurde eine Lebenslinie, genannt das "Grüne Band".

Weitere Informationen, Tipps zur Naturbeobachtung, Naturthemen und Projekte des Bundes finden Sie hier:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Bundesgeschäftsstelle
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
Telefon: 030 275 86 40
E-Mail: bund@bund.net
Internet: www.bund.net/themen_und_projekte/gruenes_band

Länderübergreifende Informationen zum Grünen Band: www.europeangreenbelt.org

Tourist-Information Eschwege-Meinhard[
Hospitalplatz 16
37269 Eschwege
Telefon 056 51/33 19 85
E-Mail: tourist-info@werratal-tourismus.de
Internet: www.werratal-tourismus.de

Öffnungszeiten:
Mai bis September: Montag–Freitag: 9 - 18 Uhr Samstag: 10 - 13 Uhr
Oktober–April: Montag–Freitag: 9 - 16:30 Uhr

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Werratalsee und Meinhardsee

Blick vom Ufer auf das Panorama am Werratalsee
Panoramablick am Werratalsee Bild © Magistrat der Kreisstadt Eschwege

Der kleinere der beiden Seen ist der Meinhardsee. Hier führt der Werra-Burgen-Steig Hessen direkt entlang. Er ist bei Ausflüglern und Wassersportbegeisterten genauso beliebt wie der größere Werratalsee. Der misst an seiner breitesten Stelle über 600 Meter und ist über zwei Kilometer lang. Hier finden jedes Jahr die Hessischen Rudermeisterschaften statt sowie Segelregatten. Auf ihm fährt auch der Ausflugsdampfer "Werranixe".Direkt daneben fließt die Werra: Hier sind Kanutouren oder auch Stand-Up-Paddling möglich.

Alle Informationen und Kontakte über Bootsverleih, die "Werranixe" und geführte Kanutouren finden Sie unter Touristik-Information Eschwege und Meinhard.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Touristik-Information
Eschwege und Meinhard
Hospitalplatz 16
37269 Eschwege
Telefon: 05651 331985
Internet: www.werratal-tourismus.de

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Eschwege Landgrafenschloss

Das Schloss der Kreisstadt Eschwege steht direkt am Ufer der Werra. Das Schloss wurde im 16. und 17. Jahrhundert im Renaissancestil erbaut und ist seit Beginn des 19. Jahrhunderts Sitz der Kreisverwaltung.

Vielleicht bekannter als das Schloss ist der sogenannte Dietemann im Schlossturm. Er ist die Symbolfigur Eschweges und versteckt sich im gleichnamigen Dietemann-Pavillion. Eine im Schlossturm installierte Kunstuhr lässt zu jeder vollen Stunde den Dietemann erscheinen, der dann hoch oben vom Turm sein Horn bläst.

Mehrmals am Tag, und zwar um 10:00, 12:00, 15:00 und 18:00 Uhr wird er seit dem 17. Januar 2014 vom Dietemannlied begleitet.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Eschwege Landgrafenschloss
Schloßplatz 1
37269 Eschwege

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Das Bügeleisenhaus

Noch vor wenigen Jahren befand sich das Bügeleisenhaus in einem beklagenswerten Zustand. Mittlerweile hat es sich zu einem kleinen Schmuckstück im Brückenviertel von Eschwege gemacht. Das liebevoll restaurierte Häuschen liegt direkt am Werra-Burgen-Steig Hessen.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Ferienhaus "Bügeleisenhaus"
Brückenstraße 1
37269 Eschwege
Telefon: 0175 6734208

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Etappe 5: Von Eschwege über die Blaue Kuppe und Markershausen bis zur Tannenburg

Fit und ausgeschlafen geht es los zur letzten Etappe. Schon nach wenigen Kilometern wartet das erste Highlight: die Blaue Kuppe, ein erloschener Vulkan. Als der Basalt noch nicht bewachsen war, so erläutert Naturparkführer Diethard Lindner, schimmerte der Stein blau- daher der Name. Sogar Alexander von Humboldt war hier, hat die Blaue Kuppe untersucht, die für Mineralogen und Geologen ein interessantes Forschungsobjekt ist.

Wer hier einen kleinen Abstecher über die Landesgrenze nach Thüringen machen möchte und der Werra folgt, entdeckt ein weiteres landschaftliches Highlight: den Werradurchbruch bei Creuzburg. An den steil abfallenden Felswänden führt auch der Werratalradweg entlang, aber auch mit dem Kanu entdeckt man hier einzigartige Landschaftsperspektiven. Flussaufwärts erreicht man Großburschla, Altenburschla und schließlich Heldra mit dem Heldrastein. Kleine Dörfer entlang des ehemaligen Grenzflusses, die zu den schönsten Fachwerkdörfchen Deutschlands gehören und immer für eine Pause gut sind. Der Werra folgend liegt die Burgruine Brandenburg oberhalb der Werraschleife an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Von hier aus geht es zurück zu unserer Wandergruppe. Die ist unterwegs auf dem Werra-Burgen-Steig Hessen in Richtung Markershausen.

Hier überkommt die Wandergruppe mal wieder der Hunger.Tatsächlich löscht die Freiwillige Feuerwehr Markershausen nicht nur wenn's brennt, sie ist auch für hungrige Wanderer im Einsatz, ein Anruf genügt. 74 Einwohner hat das Dorf, die erwarten die Wanderer mit Würstchen und Kartoffelsalat. So gestärkt geht es weiter in Richtung Nesselröden, und dann taucht die letzte Burg auf, die Tannenburg bei Nentershausen.

133 Kilometer haben die vier Wanderer geschafft, sind stolz auf ihre Leistung, obwohl es an manchen Stellen anstrengend war und auch das Wetter nicht immer mitspielte. Auf der Tannenburg begrüßt Burgherr Stefan Ley seine Gäste mit einem Kelch Met. Auf der Tannenburg wird Mittelalter gelebt, ein Förderverein hat die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert wieder aufgebaut, heute gibt es hier Burgfeste und ein mittelalterliches Burgfest. Und für die erschöpften Wanderer Claudia, Lena Horst und ihren Wanderführer Daniel eine echte mittelalterliche Tafely samt einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Heldra und Heldrastein

Der zum Werratal steil abfallende Felsabbruch mit dem Aussichtsturm auf seinem höchsten Punkt ist schon von weitem zu erkennen. Am Fuße des Heldrastein liegt das namensgebende Dorf Heldra in Nordhessen. Bei guter Sicht kann man vom Aussichtsturm bis zum Brocken im Harz schauen und den Verlauf des Grünen Bandes sehen. Zu DDR- Zeiten lag der Heldrastein in der Sperrzone und war für die Bevölkerung nicht mehr erreichbar. Der damalige Aussichtsturm und die Gastwirtschaft wurden abgerissen und eine Stasi- Überwachungsstation eingerichtet.

Nach der Wiedervereinigung gründete sich eine Interessengemeinschaft. Sie baute den ehemaligen Abhörposten in einen Aussichtsturm mit Schutzhütte und kleiner Ausstellung über die Grenzanlagen um. Der Turm trägt heute den Namen "Turm der Einheit" und ist wieder ein beliebtes Ausflugsziel geworden.

Historischer Kleegarten

Der historische Kleegarten war eigentlich schon zum Abriss freigegeben. Heute ist er Ausflugsziel, Herberge und Restaurant im ehemaligen Grenzdörfchen Heldra. Hier können Ausflügler einkehren und in umgebauten Zigeunerwagen übernachten.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Herberge im Kleegarten Heldra
Vor der Lücke 1
37281 Wanfried-Heldra
Telefon: 05655 923444
Internet: www.herberge-im-kleegarten.de

Öffnungszeiten der Gaststätte:
Mo. und Di., Ruhetag
Mi. und Do., 17:00 - 22:00 Uhr
Fr. und Sa., 14:00 - 22:00 Uhr
So., 10:30 - 21:00 Uhr[

Ende der weiteren Informationen

Werratalradweg

Von den beiden Werratalquellen am Rennsteig des Thüringer Waldes bis zur Wesermündung nach Hann. Münden führt der 306 Kilometer lange Werratalradweg. Vorbei am Thüringer Wald, dem Werrabergland, Hainich, Meißner und Kaufunger Wald immer entlang der Werra führt er durch einzigartige Natur, kleine Fachwerkstädte und Dörfer.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Werratal Touristik e. V.
Kirchplatz 2
36433 Bad Salzungen
Telefon: 03695 861459
E-Mail: info@werratal.de
Internet: www.werratal.de

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Burgruine Brandenburg

Die Burgruine war früher eine stattliche Doppelburganlage und liegt bei Lauchröden einem Ortsteil von Gerstungen in Thüringen. Direkt gegenüber liegt das hessische Dörfchen Herleshausen. Auch hier ging zu DDR- Zeiten die Grenze direkt durch den Fluss. Landschaftlich markant ist die Werraschleife, die geformt ist wie ein Klodeckel.

Weitere Informationen

Kontakt und Informationen

Die Brandenburg
99834 Gerstungen
Telefon: 036927 91735
Internet: www.die-brandenburg.de

Öffnungszeiten:
Das Museum ist von Anfang April bis Ende September geöffnet: Sonn- und Feiertage von 11 bis 17 Uhr Mi. und Fr. von 10 bis 16 Uhr

Zusätzliche Führungen können mit der Schlossverwaltung vereinbart werden:
Reinhard Schneider
Telefon: 036927 90619
E-Mail: info@die-brandenburg.de

Freiwillige Feuerwehr Markershausen
Telefon: 05654/238
Um rechtzeitige Anmeldung wird herzlich gebeten

Burg Tannenburg
Allerley GbR
Tannenberg 2
36214 Nentershausen
Telefon: 06627/86 93
E-Mail: info@tannenburg.de
Homepage: www.tannenburg.de

Öffnungszeiten:
Mitte März bis Ende Oktober ist das Burgtor ab 11 Uhr geöffnet. Von 13 bis 15 Uhr Bogenschießen mit historischem Langbogen und 15 Uhr Burgführung mit Hinz und Kunz.

Öffnungszeiten Wirtshaus:
Jeden Sonntag und Feiertag ab 11 Uhr sowie Mittwoch ab 17 Uhr

Öffnungszeiten Burgbüro:

Mittwoch bis Samstag: 10 bis 17 Uhr Sonntag: 10 bis 21 Uhr Außerhalb der genannten Zeiten über den burgeigenen Anrufbeantworter erreichbar mit Rückrufservice

Ende der weiteren Informationen

Wandertipp von "Erlebnis Hessen"

Die Entdeckertour Hessische Schweiz (P4) ist eine Tagestour von 15,5 KM Länge von mittlerem Niveau. Diese Wanderung vereint Geschichte, Natur und spektakuläre Ausblicke im ehemaligen Grenzgebiet der innerdeutschen Grenze.

Alle Informationen zu dieser als "Premiumweg" ausgezeichneten Wanderung erhalten Sie über die Tourist-Information Eschwege sowie im Internet unter folgenden Links:

Weitere Informationen

Links

Wanderflyer vom Naturpark Meißner- Kaufunger Wald zur Entdeckertour P4 als Download
http://www.naturpark-mkw.de/wandern/premiumwege/detail?m=4Information zum

Wanderweg Hessische Schweiz bei der GrimmHeimat Nordhessen
http://www.nordhessen.de/de/premiumwanderweg-p4-hessische-schweiz

pdf-Datei zum Download oder Drucken der Wanderung
http://www.werratal-tourismus.de/de-wAssets/docs/P4_-_Wegbeschreibung_neu_2012.pdf

Information des Deutschen Wanderinstituts
http://www.wanderinstitut.de/premiumwege/hessen/hessische-schweiz/

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Sendung: hr-fernsehen, "Erlebnis Hessen", 10.05.2018, 20:015 Uhr