Wohnraum ist knapp, Grundstückspreise steigen, die Mietschraube dreht sich immer weiter, besonders in den Ballungsgebieten. Wege aus diesem „Bau-und-Wohn-Blues“ zu finden, ist gar nicht so einfach - und doch gibt es sie vielleicht. „Weniger ist mehr“: Diese Erkenntnis scheint sich immer häufiger durchzusetzen – und sie führt zu ganz unterschiedlichen Ideen. So bauen in Darmstadt 14 Parteien als Genossenschaft ihren Traum und üben sich dabei in Verzicht: Sie wollen mit weniger privatem Wohnraum auskommen und dafür mehr Gemeinschaftsfläche nutzen. Noch weiter geht ein Wetterauer Bauherr, der beschlossen hat, auf nur noch 13 Quadratmetern zu leben – in einem „Tiny-House“, das ein Schreiner aus Bad Wildungen für ihn zimmert. In Hanau dagegen hat eine Wohnungsbaugesellschaft lediglich die Hü...