Die Hanfpflanze boomt. Und gleichzeitig ist sie immer noch umstritten, zumindest in Deutschland. Das hat die drei jungen Männer Kerim, Marc und Phil nicht davon abgehalten, voll und ganz auf Hanf zu setzen. Sie lernen sich beim Snowboarden kennen, kündigen ihre Jobs und starten neu. Auf Phils Familienbauernhof bei Fulda machen sie sich selbstständig mit einer innovativen Firma für Wellnessprodukte und Lebensmittel aus Hanf. Die drei sind fasziniert von der Hanfpflanze, die für fast alles verwendet werden kann. Ums Rauchen geht es dabei nicht. Der Anfang war ein Sprung ins kalte Wasser, in der Branche sind die meisten neu. Den Bauernhof haben sie für die Produktentwicklung selbst umgebaut. Dort stellen sie in kleiner Auflage Produkte her, die sie dann von größeren Herstellern verarbeiten lassen. Im Jahr 2020 hatten sie nur ein CBD-Öl, das sie über ein paar spezielle Läden verkauften. Mittlerweile haben sie Lebensmittel und Wellnessprodukte im Angebot. Das alles haben sie in zwei Jahren mit Zwölfstunden-Tagen geschafft und mit Arbeit an jedem Wochenende. Alles läuft gut an, bis die Staatsanwaltschaft das Lager mit den CBD-Produkten und den Tees ausräumt. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ein schwerer Schlag, auch finanziell. Doch Kerim, Marc und Phil kämpfen, weil sie den Vorwurf absurd finden. Vergleichbare Produkte aus der Schweiz werden in jedem Drogeriemarkt verkauft. Sie lassen sich nicht unterkriegen, nehmen mehrere Anwälte und entwickeln weiter neue Produkte. Schließlich muss so schnell wie möglich wieder Geld in die Kasse.