Bunte Gemüsepfanne mit frischen Kräutern
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Für dieses Rezept verwendet Marina Caktas von der Genusswolke in Offenbach Gemüse aus dem eigenen Garten. Außerdem verrät sie, wie Sie das Ratatouille hinterher einkochen.

Zutaten:

  • 3 Tomaten
  • 1 grüne Zucchini (normal groß)
  • 1 gelbe Zucchini (normal groß)
  • 1 Aubergine
  • 2 Paprika
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Öl
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 1 kleiner Bund Thymian oder Kräuter der Provence

Zubereitung:

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln zurechtstellen. Tomaten kreuzweise am Boden einschneiden und ca. 30 Sekunden ins kochende Wasser legen. Herausschöpfen und sofort im Eiswasser kalt abschrecken. Die Tomaten mit einem scharfen Messer häuten (Wer es mag, kann die Tomaten auch mit Haut verarbeiten).

Paprika entkernen und würfeln. Tomaten, Zucchini und Auberginen würfeln, die Würfel dürfen auch etwas größer sein. Kräuterblättchen abzupfen und fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch schälen, Zwiebeln in feine Streifen schneiden und Knoblauch sehr fein hacken.

Öl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen. Zucchini, Aubergine, Zwiebel und Knoblauch für ca. 3 Minuten anschwitzen, Tomaten, Tomatenmark und Paprika dazugeben. Mit Pfeffer, Salz und Kräutern würzen. Bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen.

Wenn man von der klassischen Gemüsemischung abweichen mag, weil der eigene Garten einfach anderes vorgibt, dann darauf achten, dass die harten Gemüsesorten wie Karotten zuerst in die Pfanne kommen, dadurch eine längere Garzeit haben und weich werden können.

Das Einkochen:

In einem Topf Wasser aufkochen lassen, die Einkochgläser und Deckel, die später mit dem Gemüse gefüllt werden, in das Wasser geben und darin liegen lassen. So werden die Gläser und Deckel sterilisiert, d.h. keimfrei gemacht.

Ein Küchentuch auf die Arbeitsfläche legen, die leeren Einkochgläser und Deckel aus dem kochenden Wasser nehmen (am besten mit einer Zange - Achtung, sie sind sehr heiß) und kopfüber auf das Tuch stellen.

Das Ratatouille noch heiß in die Gläser füllen (das geht am einfachsten mit einem speziellen Einfülltrichter), dabei darauf achten, dass die Gläserränder absolut sauber bleiben. Die Deckel aufschrauben.

Einen großen Topf mit heißem Wasser auf den Herd stellen. Unten in den Topf ein Schwammtuch legen, darauf die Gläser stellen (Das polstert die Gläschen im kochenden Wasser). Es können auch mehrere Lagen Gläser in den Topf, wichtig ist, dass das Wasser mindestens zwei Drittel der obersten Lage bedeckt. Am besten sogar ein Schwammtuch zwischen die Gläserschichten legen, dann sind alle Schichten gepolstert.)

Das Wasser muss heiß sein, weil die Füllung der Gläser heiß ist. Nun den Topf zum Kochen bringen, wenn das Wasser sprudelt noch 10 Minuten lang kochen, dann vorsichtig aus dem Topf nehmen. Gläser auf ein Küchentuch stellen und abkühlen lassen. Dabei darauf achten, dass sie nicht in Zugluft stehen.

Genussvorschlag:

  • als Beilage
  • Überbacken mit Käse
  • kalt mit knusprigem Baguette
  • als vollwertige Mahlzeit mit z.B. Polenta
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Sendung: hr-fernsehen, "hallo hessen", 21.08.2018, 16:00 Uhr