Ob im Tigerpalast in Frankfurt oder mit seinen Soloprogrammen - Marcus Jeroch jongliert mit Buchstaben und Worten wie kein anderer. Silben tauschen, absurder Humor, Doppeldeutiges und Poetisches - all das beherrscht Marcus Jeroch und hat damit schon mehrere Bühnenpreise gewonnen. In Hamburg geboren, verbrachte er seine Kindheit in Afrika, studierte später versehentlich drei Semester Jura, bevor er dann doch lieber Jonglage und Akrobatik in Berlin lernte und darüber auch zum Sprachartisten wurde. Die Worte Ernst Jandls und Friedhelm Kändlers hat er wieder entdeckt. Literarieté nennt er seine Vorführungen, die uns vor Augen führen, wie schön unsere Sprache ist und wie viel Spaß sie bereiten kann. Gleichzeitig macht er deutlich, wie mächtig Sprache ist, weil sie Realitäten erschafft.