Die Ausstellung "FANTASTISCHE FRAUEN" in der Schirn feiert die Frauen des Surrealismus, die bis heute wenig bekannt sind. Eine geistige Haltung gegen traditionelle Normen: Weg von der Frau als idealisiertes Objekt, weg von der alleinigen Rolle der Muse hin zur Künstlerin, vom Passiven ins Aktive. Sie schafften es, sich selbst sichtbar zu machen, spielten mit der eigenen Sexualität, kehrten Sichtweisen um. Und heute? "Dein Rock ist zu kurz. Zeig nicht so viel Haut. Mach dich locker. Sei sexy. Sei natürlich. Lass dich nicht vergewaltigen." Eine fast endlose Liste widersprüchlicher Imperative. Auf dem Blatt gleich, in Wirklichkeit weit davon entfernt. Wieso streiten wir oft noch um die selbstverständlichen Freiheiten? Braucht