Musiker auf Bühne
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Ihr Bandname klingt exotisch, genauso wie ihre Musik. Und ihn zu ergründen, ist annähernd so unmöglich, wie sich bei dieser auffallenden Band auf ein Genre festzulegen. Bukahara bewegen sich zwischen Gipsy, Reggae, Folk und "Arabic–Balkan Sound", wie sie ihren Stil selbst beschreiben.

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10.04. | Centralstation, Darmstadt

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Hinter dem lautmalerischen Bandnamen stecken die vier Vollblutmusiker Soufian Zoghlami, Ahmed Eid, Daniel Avi Schneider und Max von Einem. Drei der vier kennen sich von der Kölner Musikhochschule, dort haben sie Jazz studiert. Aus Kommilitonen wurden Freunde und Mitbewohner, und schließlich Bandkollegen. Seit 2009 spielen sie nun gemeinsam und haben seither drei Alben veröffentlicht.

2017 brachten sie ihr drittes Album Phantasma heraus. Die Musiker sind alle Multi-Instrumentalisten: Mit Gitarre, Schlagzeug, Percussion, Kontrabass, Geige, Mandoline, Posaune und Sousafon kreieren sie ihren einzigartigen Sound. Vor dieser üppigen Klangkulisse überzeugt Leadsänger Soufian Zoghlami mit seiner tiefen und rauchigen Stimme.

Bukaharas Klangwelt lebt von der Vielfalt und der Experimentierfreude: Neben den zahlreichen Instrumenten bringen die vier Bandmitglieder auch unterschiedliche kulturelle und sprachliche Einflüsse mit. In ihrer Musik spiegeln sich tunesische, syrische, palästinensische und jüdische Wurzeln wieder. Ihre Songtexte sind zwar meistens auf Englisch, doch es gibt auch auf Lieder auf Deutsch oder Arabisch.

In ihrer Single "No!" und dem dazugehörigen Musikvideo lässt sich die klare Haltung der Band ablesen. Bukahara stehen nicht nur musikalisch, sondern auch politisch und gesellschaftlich für Vielfalt und ein buntes Miteinander der Kulturen. Und überhaupt sind Bukahara eine Live-Band par excellence: Beim Konzert kann man nicht nur die Musiker beobachten, wie sie sich am Schlagzeug oder beim Gesang abwechseln. Bukahara machen auch Stimmung: Man tanzt, man singt mit, man schwitzt und ist glücklich".

Wer Lust hat, kann die Band am 10.4. in Darmstadt erleben.