Seit ihrer Debütplatte wird über den Sound der österreichischen Band gefachsimpelt: Sakraler, okkultistischer old-school Barden-Pop. Balladesker Acid-Chanson. Indie-Pop mit Gypsy-Swing-Einflüssen oder einfach nur Kinderlieder für Erwachsene? Genretechnisch lässt sich die Band aus Wien nur schwer in eine Schublade stecken, weder Feuilleton, noch können die Jungs selbst ihren Musikstil richtig greifen. Bundspecht klingen eigen – und das seit ihrer Gründung 2017. Manche Bandmitglieder haben sich bereits gekannt, andere seien in langen Nächten von der Straße aufgegabelt worden, so die Gründungsgeschichte. 2018 veröffentlichen sie ihr Debütalbum "Großteils Kleinigkeiten", das minimalistisch und in drei Tagen in einer Gartenhütte eingespielt wurde. Ein Jahr später folgt die zweite Platte "Draußen im Kopf", auch in Eigenregie entstanden, dafür aber in einem professionellen Tonstudio.