Das hr-Sinfonieorchester hatte sehr früh schwarze Musiker in seinen Reihen, hatte als erstes deutsches Orchester einen schwarzen Dirigenten und das schon 1961. Die Ernennung wurde auch als Antwort auf den Rassismus der Supermacht Amerika gesehen. Dean Dixon wiederum war froh, dass er hier zu Geltung und Ansehen kommen konnte, was ihm in Amerika nicht gelingen durfte. Merkwürdigerweise wurde aber auch in Deutschland sein Portrait nie auf Plakate gedruckt. Im Radio war er häufig zu hören, im Fernsehen hingegen kaum zu sehen. Und wie ist es heute? Sind schwarze Musiker*innen in den Orchestern vertreten? Oder ist die Klassische Musik immer noch "weiß", voller Klischees und Vorurteilen?