Der nigerianisch-britische Fotograf und Kurator Akinbode Akinbiyi, der seit langer Zeit in Berlin lebt, ist bekannt für seine Alltagsbilder aus Großstädten, deren Symbolik sich oft erst auf den zweiten Blick erschließt. Immer zu Fuß unterwegs, legt er mit seinem Blick die Schichten frei: Hinweise auf die Gesellschaft und ihre Vergangenheit, auf Ideologien, Konflikte und Mentalitäten. Seine Bilder sind Momentaufnahmen, immer in schwarz-weiß, immer analog fotografiert.