Stationierte US-Soldaten im Rhein-Main-Gebiet bringen Hip Hop nach ganz Deutschland, dabei ist auch der New Yorker Rico Sparx, der die Szene zum Leben erweckt. Gerappt wird auf Englisch. Hip Hop ist multikulturell, solidarisch und bietet vielen ein Zuhause. An diese ersten Stunden erinnern sich u.a. D-Flame, IZ von Konkret Finn oder Moses Pelham

Vor 40 Jahren landete in Frankfurt eine Subkultur, die ganz Deutschland überrollte. Hier stationierte US-Soldaten bringen "Hip-Hop" nach Deutschland. In Frankfurt wird diese Subkultur dankend aufgenommen.

Die Stadt ist ein Schmelztiegel der Nationen, Banken- und Drogenwelt prallen aufeinander, die hessische Tradition trifft urbanes Lebensgefühl. Geprägt von Rassismus-Erfahrungen, Armut und Kriminalität, aber auch von der Power der Selbstermächtigung gingen aus Frankfurt künstlerische Revolutionär*innen hervor: Hip-Hop ist ihr Sprachrohr.

In der vierteiligen Doku-Reihe erzählen die Ikonen Moses Pelham, Sabrina Setlur, Schwesta Ewa, Haftbefehl und viele mehr aus ihrer Perspektive die Geschichte von Hip-Hop, von den Anfängen bis ins heute. Eine Geschichte voller Widersprüche und Gegensätze, zwischen Dichtung und Wahrheit.


Sendung: hr-fernsehen, "Dichtung und Wahrheit", 23.09.2021, 22:30 Uhr