Endlich ist es soweit! Konzerthäuser, Theater, Museen, Kinos – nach monatelanger Corona-Pause gehen sie wieder an den Start. Die Sehnsucht nach gemeinsamen Kulturerlebnissen kann gestillt werden!

hauptsache kultur besucht den "Zauberer von Oz" im Open-Air Sommertheater Kassel. Jetzt im Kino läuft "Ich bin Dein Mensch", eine Science-Fiction Liebeskomödie der preisgekrönten Regisseurin Maria Schrader. Moderatorin Cécile Schortmann spricht außerdem mit der Designerin Nina Hollein anlässlich der Frankfurt Fashion Week über Nachhaltigkeit in der Modebranche.

"Der Zauberer von Oz" – Ein Sommermärchen auf der grünen Wiese

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Menschen in Kostümen auf der Bühne
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Ursprünglich vom Staatstheater Kassel als Weihnachtsmärchen geplant kommt der "Zauberer von Oz" jetzt als Open Air Event auf die Bühne. In der Kulisse der Kasseler Karlsaue wird das zauberhafte Land Oz lebendig. Hier landet die kleine Doro und trifft auf seltsame Gestalten: Da ist die Vogelscheuche ohne Verstand, die gern klug wäre, der feige Löwe, der gern mehr Mut hätte und der Blechmann ohne Herz, der gern ein Herz hätte.

Die Inszenierung des Teams aus Regisseurin Martina van Boxen, Musiker Thorsten Drücker, Bühnenbildner Michael Habelitz und Kostümbildnerin Esther van de Pas ist ein traumhaftes Musical für die ganze Familie.
Bericht: Carola Wittrock

Liebe auf Knopfdruck? – Maria Schraders Kinofilm "Ich bin Dein Mensch"

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Fasziniert beobachtet Alma (Maren Eggert, r.) den für sie persönlich programmierten Androiden Tom (Dan Stevens, l.) beim ersten Treffen in einem Tanzclub.
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Was ist, wenn wir uns eines Tages den perfekten Partner bestellen können? In Maria Schraders neuem Film "Ich bin Dein Mensch" geht es um einen humanoiden Roboter mit künstlicher Intelligenz, der einzig darauf programmiert ist, uns glücklich zu machen. Die Wissenschaftlerin Alma soll ihn testen und ein Gutachten schreiben, ob seine "Spezies" als Lebenspartner*in zugelassen wird. Regisseurin Maria Schrader ist eine witzige, unterhaltsame Science-Fiction-Liebeskomödie gelungen, die dennoch wichtige Fragen aufwirft. Was ist, wenn der Partner sich genauso verhält, wie man es sich wünscht? Wenn alle Bedürfnisse erfüllt werden? Ist das wirklich erstrebenswert?
Bericht: Stefanie Appel

Fashion Week – Designerin Nina Hollein im Gespräch mit Cécile Schortmann

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Das Geschwister-Paar Modedesignerin Nina Hollein und ihr Bruder Künstler Philipp Schweiger
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Im Mittelpunkt der ersten Frankfurt Fashion Week steht das Thema Nachhaltigkeit, das auch Designerin Nina Hollein umtreibt. Zusammen mit ihrem Bruder Philipp Schweiger zeigt sie im Kunstverein Familie Montez ihre neue, nachhaltige Kollektion, hergestellt aus bereits vorhandenen Stoffen. "Upcycling" nennt sich das Ressourcen schonende Verfahren, bei dem alte Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt werden. Cécile Schortmann trifft Nina Hollein in der Ausstellung zum Gespräch.
Bericht: Sven Waskönig

Abschied vom hr-Sinfonieorchester – Der Dirigent Andrés Orozco-Estrada

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Video: Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festivals

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Andrés Orozco-Estrada
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Es ist ein Abschied nach erfolgreichen sieben Jahren, seit 2014 leitete Andrés Orozco-Estrada das hr-Sinfonieorchester. In seiner Amtszeit hat er neue Formate wie das Europa Open Air oder die 'Spotlight'-Konzerte in der Alten Oper Frankfurt maßgeblich mitentwickelt. Klassische Musik für jedes Publikum erfahrbar machen ist seine Maxime. Ende Juni eröffnete Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester mit Mendelssohns "Reformations-Sinfonie" das diesjährige Rheingau Musik Festival. hauptsache kultur hat ihn zum Abschied getroffen.
Bericht: Alexander C. Stenzel

Lust auf Party? – Das neue Album "Earth, Wind and Feiern" von Jan Delay

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 Jan Delay bei der Vorstellung seines neuen Albums «Earth, Wind & Feiern»
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Jan Delay gibt schon mal einen Vorgeschmack, wie sie sich anhören könnte, wenn Feiern wieder ohne Einschränkungen möglich ist. Schon der Albumtitel "Earth, Wind and Feiern" ist eine Ansage: Partymachen ist elementar. In "King In Meim Ding" feiert der 1976 in Hamburg geborene Musiker nicht nur das Feiern, sondern auch sich selbst. Es ist eine Hymne auf seine eigene 30-jährige Karriere im Musikbusiness. Der Song beginnt mit: "Ich sag: "Ram-pa-pa-pam" Mach' mal einen Tusch Wo fing das an? Hamburg Eimsbusch". 1991 gründete dort Jan Delay, der sich damals noch Eißfeldt nannte, zusammen mit Denyo und DJ Mad die Band "Absolute Beginner". Ihr zweites Album "Bambule", das sie unter dem Namen "Beginner" veröffentlichten, schlug ein wie eine Bombe. "Füchse", "Liebes Lied" und "Hammerhart" zahlen heute zu den Classics des deutschsprachigen Hip Hop. 2001 startete Jan Delay seine Solo-Karriere mit dem Reggae-Soul Album "Searching For The Jan Soul Rebels". Auch dieses Album wurde von vielen Musikkritiker:innen hoch gelobt.
"Earth, Wind and Feiern" ist bereits Jan Delays fünftes Solo-Album und passt in keine Genre-Schublade. Es bewegt sich zwischen Reggae, Funk, Ska und Afrobeat. Jeder Song groovt – und darum geht es dem Rapper mit der markant-quietschigen Stimme: Tanzbare Musik, die die Laune hebt und einlädt, ausgelassen zu feiern. Am 12. Juli ist Jan Delay live im Open Air Strandkorb in Wiesbaden zu sehen.

Weitere Informationen

Moderation: Cécile Schortmann
Redaktion: Christian Sprenger, Dorothee Ott, Christine Romann 

Unsere nächste Sendung ist am Donnerstag, 16.09.2021, 22:30 Uhr!

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Sendung: hr-fernsehen, "Hauptsache Kultur", 08.07.2021, 22:30 Uhr