Im August fand ein großes Corona-Kultur-Experiment statt, das erste wissenschaftliche dieser Art: Wie in einer Versuchsanordnung ließen Universitätsmediziner aus Halle ein Konzert von Tim Bendzko stattfinden. Eintritt kostenfrei, dafür mussten die Probanden - Jugendliche und Erwachsene zwischen 18 und 50 Jahren - ihren Konzertbesuch nach der Choreografie der Ärzte absolvieren. Es ging um die Frage, wie ansteckend solche Großveranstaltungen sind, ob man sie unter Auflagen stattfinden lassen kann und wenn ja, unter welchen. Jetzt haben die Mediziner die Ergebnisse ihrer Studie vorgelegt. Sie sollen - so heißt es - "ermutigend" für die Kulturbranche sein. Könnte das tatsächlich ein Lichtblick sein?