Die Klimafrage ist auch die große Frage in der Kunst. Unzählige Künstler setzen sich in ihren Werken mit der Zukunft der Artenvielfalt, der Meere, des Regenwalds auseinander – während gleichzeitig große Teile des Kunstbetriebs ökologisch immer maßloser handeln: Auf Wachstum und Publikumserfolge angelegte Biennalen und Blockbuster-Ausstellungen, durch die Welt jettende Kuratoren und Künstler produzieren einen massiven ökologischen Fußabdruck. Das führt vor Augen, in welchem Dilemma sich Kunstliebhaber befinden, die sich auch dem Klimaschutz verschreiben wollen. Die Ausstellung "Trees of Life – Erzählungen für einen beschädigten Planeten" im Kunstverein zeigt künstlerische Positionen, die Hoffnung machen.