Vertreibung der Ungarndeutschen Als Udo Pörschke, dessen Eltern als Vertriebene nach dem Krieg eine neue Heimat in Süddeutschland fanden, beruflich nach Ungarn kam, ahnte er nicht, dass er dort einerseits eine neue Heimat finden würde, sich andererseits ein Stück Familiengeschichte wiederholen würde. Der Film macht verschiedene Modelle sichtbar, wie Menschen mit diesem Verlust und dem Erlebten umgehen. Ebenso kommen die Ungarndeutschen zu Wort, die von der Vertreibung verschont blieben, aber die oftmals all ihr Hab und Gut verloren hatten und wegen ihrer Abstammung sprachlich und kulturell unterdrückt wurden. Udo Pörschke verdeutlicht die Auswirkungen der Vertreibung im Alltag der Ungarndeutschen bis zur heutigen Zeit.