Der 1. Juli 2007: der härteste Tag ihres Lebens. 2.300 Besessene kämpfen in Frankfurt und Umgebung um den "Ironman". Der Titel des Films "Der Mann aus Eisen" ist die größte Herausforderung, die der Sport zu bieten hat. 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42,192 Kilometer laufen.

Das ist das Programm. Für den Start früh um sieben Uhr mit angemeldet: Dirk Froberg, 45 Jahre alt, bis vor fast einem Jahr eigentlich ein ganz normaler Mann. Ein berufstätiger Vater von zwei Kindern, der abends ganz gern ein Bier trinkt, weniger gern auf seinen Bauch schaut und den Plan, das Rauchen aufzugeben, lieber auf nächste Woche verschiebt. Als Sportjournalist sitzt er außerdem viel zu viel am Schreibtisch.

Der Film hat den Mann auf dem Weg zu seinem ehrgeizigen Ziel begleitet. Das wichtigste ist der eiserne Wille. Das begreift Dirk Froberg schnell. Statt paddeln muss er kraulen lernen, statt Holland-Rad treten auf dem Rennrad in die Pedale klicken und morgens zum Brötchenholen mal eben zehn Kilometer Umweg laufen – und nie aufgeben, auch wenn der innere Schweinehund noch so laut jault.

Um keinen Gesundheitsschaden davon zu tragen, helfen ihm freundliche Profis: Franziska van Almsick gibt Tipps beim Schwimmen, der Radprofi Kai Hundertmarck zeigt ihm, wie das Rennrad auch bergauf fährt, und einer der besten Triathleten der Welt, Lothar Leder, schaut ab und zu nach dem Rechten. Gibt es Tränen der Freude, oder wird es die ganz große Enttäuschung? Auch sie werden mit bangen und sich fragen: Wird er es schaffen und als einer der "Finisher" vor 23 Uhr abends am Ziel ankommen?