Ein Teller mit bunten Ravioli und Rucola.

Ein Rezept von Saskia Kolumbe, Nudelwerkstatt in Baunatal.

Zutaten:

Selbstgemachter Ravioli-Teig (Mischungsverhältnis für 1 Kilogramm Teig ohne Eier für zu Hause):

  • 400 g Hartweizengries
  • 300 g Weizenmehl 405 oder 505
  • 300 ml Wasser
  • Salz, eine Prise Kurkuma für die Farbe

Für die Kürbisfüllung:

  • 60 % Hokkaido Kürbis
  • 40% gekochte Kartoffeln
  • Salz, Kümmel, Muskat, Pfeffer

Zubereitung:

Ravioli-Teig:

Die Zutaten miteinander vermischen und anschließend das Wasser hinzugeben.

Den Teig In der Maschine oder von Hand mehrere Minuten kneten und anschließend zu einer Kugel formen. Den Teig in eine Frischhalte Folie einwickeln und für circa eine Stunde ruhen lassen. Dies sorgt dafür, dass das Wasser sich gleichmäßig im Teig verteilen kann.

Kürbisfüllung:

Den Kürbis waschen, anschließend Aufschneiden und die Kerne entfernen. Den Kürbis in Stücke schneiden In einen Topf geben und so viel Wasser auffüllen bis der Kürbis halb bedeckt ist. Das Ganze für 20 Minuten kochen bis der Kürbis weich ist. Die gekochten geschälten Kartoffeln dazu tun und alles pürieren oder stampfen. Den Geschmack mit den Gewürzen nach Bedarf abschmecken.

Vom Teig mit dem Messer eine Scheibe abschneiden und durch eine Pastamaschine als Teigbahn für die Ravioli pressen. Dabei drauf achten, dass man mit größter Stufe 0 beginnt und die entstehende Teigbahn stufenweise dünner werden lässt. Anschließend auf dem leicht bemehlten Tisch auslegen und in Abständen je eine kleine Portion der Kürbisfüllung mit einem Teelöffel platziert. Nun die nächste Teigbahn darüber legen und mit einem Ravioli-Stempel ausstempeln.

Die Ravioli in gesalzenes, kochendes Wasser werfen und unter stetigen Rühren So lange kochen bis sie oben schwimmen. Mit einer gelochten Schöpfkelle die fertigen Ravioli in Salbei Butter schwenken und servieren.

Weitere Informationen

Lagerung, Transport und Zubereitung der gekauften Ravioli

Frische Pasta, insbesondere gefüllte Ravioli sollten möglichst in der Kühlkette bei 4 bis 4 °C gelagert werden. Offen im Kühlschrank in einer Tüte kann die Pasta etwa drei bis vier Tage verbleiben. Wird die frische Pasta direkt eingefroren, so beträgt die Haltbarkeit bis drei Monate. Bei dem Einfrieren ist darauf zu achten, dass jede Ravioli am besten auf Butterbrotpapier oder Backpapier einzeln liegt. Dadurch wird ein mögliches Verkleben vermieden.


Die frische gefüllte Pasta/Ravioli muss in gesalztem reichlich kochendem Wasser drei bis vier Minuten kochen. Es genügt nicht, wenn sie nur bedeckt im Wasser liegen. Nach etwa drei Minuten Kochzeit sieht man die Ravioli aufsteigen und oben schwimmen. Danach mit einem Schöpfsieb aus dem Wasser holen (nicht wie ein paar Kartoffeln abgießen, sonst besteht die Gefahr des Verklebens) abtropfen lassen und servieren. Gefrorene Pasta/Ravioli kann ebenfalls direkt in das kochende Wasser geworfen werden, lediglich die Kochzeit verlängert sich um etwa eine Minute.


Die frische ungefüllte Pasta/Tagliatelle/Spaghetti darf nur je nach Dicke zwischen ein bis drei Minuten in gesalztem reichlich unbedingt kochendem Wasser liegen. Kochen sie länger, erhält man klebrige Pasta. Man kann gut erkennen, wenn das Wasser anfangs sprudelt, die Nudel hineingeworfen wird und dabei kurzzeitig die Temperatur sinkt, das nach etwa 20 Sekunden erneut ein Sprudeln des Wassers zu sehen ist. Je nach persönlichem Geschmack die Nudel entnehmen und genießen.

Ende der weiteren Informationen


Sendung: hr-fernsehen, "herkules", 25.10.2020, 19:00 Uhr