"Gestern vor dem Zubettgehen hat meine Mutter mir erzählt, dass Männer eine Rettungsstation für Nashörner angegriffen haben. Sie haben zwei Baby-Nashörner erschossen, wegen ihrer kleinen Hörner. Wer tut so was?" Mit diesen und ähnlichen Sätzen auf Facebook bewegt der zehnjährige Hunter Mitchell aus Kapstadt in Südafrika die Herzen vieler Menschen. Er will darauf aufmerksam machen, dass es bald keine Nashörner mehr geben wird, wenn die schreckliche Wilderei wegen ihrer Hörner nicht aufhört. Das Schicksal eines verwaisten Baby-Nashorns berührte Hunter deshalb so sehr, dass er nicht nur sein Taschengeld spendete, sondern mit einem Aufruf unglaubliche 7.500 Euro sammelte. Diese ungewöhnliche Aktion erregte national und international viel Aufsehen und brachte ihm einen australischen Preis, den Steve Irwin Visionary Wildlife Warrior Award ein.