Auf seiner Expedition ist Michael Kessler zurück in heimischen Gefilden. Auf fast 400 Kilometern kämpft er sich nicht nur über Stock und Stein durch den märkischen Sand, sondern durchquert auch Seen, Flüsse und Kanäle. Dafür schnallt Michael Kessler sein Fahrrad auf zwei gelbe Schwimmkufen, tauscht das Laufrad gegen eine Schiffsschraube und kämpft zu Lande mit Gegenwind und auf dem Wasser mit Wellengang und Schlingpflanzen.

Michael Kessler startet in der ersten Folge in Grünheide am Werlsee. Hier feiern Ausflügler in strömendem Regen Geburtstag. Von dort geht es über Land nach Fürstenwalde, wo Michael Kessler lernt, wie man als Wählerverein Kommunalpolitik macht. Nachdem Michael Kessler zu Wasser mit Grillwürstchen gefüttert wurde, begegnet er auf dem Scharmützelsee René, der das Leben auf seiner Segelyacht prinzipiell nur allein genießt. In Köthen tanzt Michael Kessler bei Blasmusik mit dem achtzigjährigen Geburtstagskind, um kurz darauf in Mittenwalde einen Skandal aufzudecken: Berlin schuldet Mittenwalde Milliarden! Und das seit 450 Jahren. Nach der Besichtigung eines selbstgebauten Blockhauses und einem Plausch mit der Arbeiterwohlfahrt landet Michael Kessler am Ende der ersten Folge am Schwielowsee.

Sendung: hr-fernsehen, "Kesslers Expedition", 10.07.2021, 20:15 Uhr