Es gibt bessere Tage. Jedenfalls im Leben von Martin Koslowski und Hasan Haferkamp, beste Kumpel und Kollegen bei einem Sicherheitsunternehmen in Bochum-Hamme. Erst wird Martin von seiner Frau Sylvia verlassen. Wenige Stunden später wird ihm und Hasan der Geldtransporter nebst Ladung unter dem Hintern weggeraubt.

Ihr Chef lässt sie daraufhin erst gar nicht mehr auf das Firmengelände. Frau weg, Job weg, alles weg. Es kommt sogar noch schlimmer: Die lästigen Kommissare Schlegel und Pohl halten sie für die Hauptverdächtigen. Aus der Not heraus beginnen Martin und Hasan, selbst zu ermitteln. Unterstützung erhalten sie dabei von der Politesse Tina Möller, die ihnen zeigt, wie das mit dem Ermitteln so läuft. Kein Wunder, denn Vater Karl-Heinz, Kriminalhauptkommissar a.D., hat ihr das kriminalistische Talent ja quasi in die Wiege gelegt. Die Hinweise führen zu einem Fitnessstudio, das zu den Kunden des Sicherheitsunternehmens zählt. Keine Frage, hier muss der Feind sitzen. Oder zumindest trainieren. In ihrer ersten geheimen Mission erbeuten Martin, Hasan und Tina die Mitgliederliste, die sie von Karl-Heinz' Kontaktleuten auf Vorstrafen durchleuchten lassen. Der Vorgang spuckt auch gleich einen Hauptverdächtigen aus, dessen Vorstrafenregister keine Zweifel zulässt. Die Selbsthilfe-Kriminalisten sind fest entschlossen, diesen Tochatschek hochzunehmen, was rein physikalisch gar nicht so einfach ist, denn der sitzt im Rollstuhl, was wiederum Hasan nicht glauben will, aber glauben muss, als der Verdächtige auf dem Boden aufschlägt, nachdem Hasan ihn hochhebt und fallen lässt. Rückschläge gehören im Leben dazu. In Ex-Kollege Diego Sanchez findet sich auch schon bald die nächste heiße Spur ...

Darsteller:
Martin Koslowski Sönke Möhring
Hasan Haferkamp Tim Seyfi
Tina Möller Anna Grisebach
Sarah Alessija Lause
Sylvia Eva Verena Müller
Karl-Heinz Uli Krohm
Diego Sanchez Carlos Lobo
Kommissar Schlegel Gernot Schmidt
Kommissar Pohl Daniel Wiemer
Chef Arved Birnbaum
Tochatschek Michael Witte
und andere
Buch: Bob Konrad, Hanno Hackfort und Richard Kropf
Regie: Michel Bielawa