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zum Video Bullterrier-Mädchen „Mandarin“ als Zuchthündin missbraucht

maintower vom 03.08.2021

Die Minibullterrier Dame Mandarin wohnt zur Zeit im Tierheim Rüsselsheim. Sie hat ihren Namen wegen der Farbe der gleichnamigen Zitrusfrucht bekommen. Gegen Bulldoggen gibt es ja so manche Vorurteile, aber Mandarin ist nicht gefährlich.

Im Gegenteil Mandarin ist süß, glaubt man Claudia Kemmler vom Tierheim Rüsselsheim. Minibullterrier wurden Anfang des 19 Jahrhunderts gezüchtet. Die Rasse ist eine Kreuzung zwischen Bulldogge und Terrier mit ganz eigenen Charakterzügen. Sie sind keine Kämpfer wie die großen Bulldoggen sondern haben Jagd auf Ratten und Mäuse gemacht und bei englischen Arbeiterfamilien hatten sie noch eine ganz spezielle Verwendung als Babysitter, daher auch oft Nannydog genannt.

Mandarin hat schon eine Menge durchgemacht für ihre 6 Jahre. Sie wurde von einem skrupellosen Händler als Gebärmaschine missbraucht und zusammen mit 17 anderen Minibullterriern von der Polizei in Mörfelden aus einem Käfig befreit.
Mandarin ist jedenfalls kein Knuddelhündchen und keine Hündin für eine Familie mit kleinen Kindern. Hundeerfahrung sollte ihr neues Frauchen oder Herrchen haben und Zeit für die lernbegierige Minibulldogge.

Wer Mandarin ein neues Zuhause geben möchte meldet sich bitte beim Tierheim in Rüsselsheim.

Weitere Informationen

Kontakt

Tierschutzverein Rüsselsheim und Umgebung e.V.
Stockstraße 60
65428 Rüsselsheim
Tel.: 06142 - 3 12 12

E-Mail: info@tierheim-ruesselsheim.de

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Sendung: hr-fernsehen, "maintower", 03.08.2021, 18:00 Uhr