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zum Video Mex erklärt – Wo der Strompreis in Hessen am meisten steigt

Das Zählwerk eines Stromzählers.

Die Hessen müssen tiefer ins Portemonnaie greifen, für viele Haushalte wird der Strom deutlich teurer. Besonders teuer wird es in Herborn. Aber man kann etwas dagegen tun.

Von insgesamt 53 Grundversorgern in Hessen haben seit Jahresbeginn 45 ihre Preise erhöht oder dies angekündigt. In Hessen betrifft das 2,7 Millionen Haushalte. Wenn eine 4-köpfige Familie im Jahr 4.000 Kilowattstunden verbraucht, sind das statt bisher 1.225 Euro konkret 1.308 Euro in der Grundversorgung. Das macht pro Monat ein Plus von rund 7 Euro. (Quelle: Verivox/eigene Berechnung).

Spitzenreiter bei den Preiserhöhungen in Hessen sind die Stadtwerke Herborn. Im Grundversorgungstarif zahlen die Kunden dort seit Januar 191 Euro pro Jahr mehr. Gefolgt von den Stadtwerken Bebra und Neu-Isenburg mit jeweils +132 Euro (Quelle: Verivox). Dabei können nach wie vor viele Kunden sparen, indem sie von der teuren Grundversorgung in einen günstigeren lokalen Tarif wechseln.

Doch 27 Prozent aller Stromkunden in Deutschland bleiben ihrem Grundversorgungstarif treu – und verlieren so jeden Monat bares Geld.