Das T-Shirt aus dem Sale oder die Hose, die nicht mehr zugeht – sogenannte "Schrankleichen" haben wir alle im Schrank. Kein Wunder: Laut Greenpeace kauft jeder Deutsche im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr, trägt sie aber nur noch halb so lange wie vor 15 Jahren. Die Sortierbetriebe ersticken in Altkleidern. Die Situation hat Corona noch einmal verschlimmert. Und der Eindruck ist trügerisch, dass es in Asien oder Afrika für all unsere Klamotten noch viele Abnehmer gibt.