Im Lockdown auf den Hund gekommen – viele Familien begrüßen ein neues Familienmitglied, Alleinstehende holen sich tierischen Beistand an die Seite: die Nachfrage nach Haustieren ist im Jahr 2020 kräftig angestiegen. Die Gründe sind vielfältig, die Folgen ebenso. mex, das Wirtschaftsmagazin im hr fernsehen, blickt darauf, wie groß der Wirtschaftsfaktor Haustier ist und zeigt, wer von der gestiegenen Nachfrage profitiert.

Hunde für alle–- wie groß der Wirtschaftsfaktor Haustier ist

Videobeitrag

Video

zum Video Hunde für alle - wie groß der Wirtschaftsfaktor Haustier ist

mex
Ende des Videobeitrags

20% mehr Hunde – das ist die Bilanz von 2020. Und die hat Folgen. Denn Haustiere, das sind nicht nur die Freunde des Menschen, Haustiere sind ein richtiger Wirtschaftsfaktor. 331 Millionen Euro Hundesteuer für die Kommunen, über zehn Milliarden Euro Wirtschaftsleistung, mehrere hunderttausend Jobs. Mehr Haustiere, das bedeutet auch diese Zahlen steigen. Der Fachhandel für Haustierbedarf ist auch im Lockdown geöffnet und profitiert, genauso Tierarztpraxen, Versicherungen und natürlich Trainer*innen, zum Beispiel für den Hund.

mex erklärt – warum es immer weniger Bäckereien und Metzgereien gibt

Videobeitrag

Video

zum Video mex erklärt - warum es immer weniger Bäckereien und Metzgereien gibt

mex
Ende des Videobeitrags

Es werden weniger, jedes Jahr. Das traditionelle Handwerk von Bäcker*in und Metzger*in stirbt langsam aus – so zumindest legen es die Statistiken nahe. Ein Grund: unser verändertes Einkaufsverhalten, mehr verpackte Produkte im Supermarkt gehen über die Ladentheke. Die Folge: In 20 Jahren hat sich die Zahl der Metzgereien etwa halbiert, bei den Bäckereien gibt es gar nur noch ein Drittel.

Handwerksboom – wie neue Ideen alte Gewerbe beleben können

Videobeitrag

Video

zum Video Handwerksboom - wie neue Ideen alte Gewerbe beleben können

mex
Ende des Videobeitrags

"Tütenbäcker" sind schon lange in der Mehrheit: Backmischung auf, Wasser rein, backen, fertig. Auch Marco Langsdorf war einer von ihnen. Seit einem halben Jahr ist alles anders: Im neu eröffneten "Brotatelier" in der Gießener Innenstadt erlebt das alte Handwerk eine neue Blüte: Der Teig darf bis zu 72 Stunden ruhen, statt aus Tiefkühl-Rohlingen sind die Croissants alle selbst gemacht. Dem alten Handwerk gleich treu geblieben ist die Metzgerei Krämer: Hier wird noch selbst geschlachtet, alle Produkte sind "aus eigener Herstellung". Dann gibt’s eben weder italienischen Parmaschinken noch ungarische Salami. Doch ob Metzger oder Bäcker: Die Kunden wissen das gute alte Handwerk zu schätzen.

Corona-Belastung - warum Hessens Kommunen glimpflich davonkommen

Videobeitrag

Video

zum Video Corona-Belastung - warum Hessens Kommunen glimpflich davonkommen

mex
Ende des Videobeitrags

Weniger Einnahmen, mehr Ausgaben. Das gilt auch für Deutschlands Städte und Kommunen. Die Pandemie reißt Löcher in die Kassen - vor allem durch fehlende Gewerbesteuereinnahmen. Müssen jetzt Gebühren erhöht, Schwimmbäder geschlossen und Fahrpreise erhöht werden? Eine exklusive mex-Umfrage ergibt: nein! Überraschenderweise gibt es hessenweit nur sehr wenige Kommunen, die jetzt an der Preis- und Gebührenschraube drehen. Wir geben einen Überblick und schauen auf die Gründe.

Frag Valet: Klimakiller Kaffee – warum der Genuss am Morgen schlecht für die Umwelt ist

Videobeitrag

Video

zum Video Frag Valet: Klimakiller Kaffee - warum der Genuss am Morgen schlecht für die Umwelt ist

mex
Ende des Videobeitrags

166 Liter – so viel Kaffee trinkt jeder von uns durchschnittlich im Jahr. Eine Tasse konventioneller Kaffee verursacht im Schnitt 75 Gramm Co2. Macht hierzulande einen jährlichen CO2-Ausstoß von über 8,1 Millionen Tonnen – allein durch unserem Kaffeekonsum. Doch vor allem Produktion und Lieferung von Kaffee zahlen negativ auf die Klimabilanz ein – das haben viele Unternehmen inzwischen erkannt und wollen "grüner" werden. Was das heißt, wie viel Aufwand und Geld das kostet – und was wir Verbraucher machen können, um kein schlechtes Gewissen bei jedem Schluck Kaffee haben zu müssen, das erklärt uns mex-Ernährungsexperte Armin Valet.

Frag Valet: Von Hanf bis Soja – wie umweltfreundlich Milchalternativen wirklich sind

Videobeitrag

Video

zum Video Frag Valet: Von Hanf bis Soja - wie umweltfreundlich Milchalternativen wirklich sind

mex
Ende des Videobeitrags

Milchalternativen boomen: Allein von Haferdrinks wurden 2019/2020 in Deutschland fast 38 Millionen Liter verkauft. Und der weltweite Markt von alternativen Milchprodukten soll laut Prognosen bis zum Jahr 2029 ein weltweites Marktvolumen von rund 34,6 Milliarden US-Dollar jährlich erreichen. Verzichten wir bald komplett auf Kuhmilch? Was Milchalternativen bei Verbrauchern so beliebt macht und warum Hersteller mit diesen Produkten wirtschaftlich so erfolgreich sind – das erfahren wir von mex-Ernährungsexperte Armin Valet.

Frag Valet: Einmal kaufen, immer benutzen – warum Mehrwegbecher sinnvoll sind

Videobeitrag

Video

zum Video Frag Valet: Einmal kaufen, immer benutzen - warum Mehrwegbecher sinnvoll sind

mex
Ende des Videobeitrags

Einwegkaffeebecher sind in Deutschland beliebt: Die Deutsche Umwelthilfe hat berechnet, dass in Deutschland jedes Jahr 2,8 Milliarden dieser Becher weggeworfen werden. Das sind 7,6 Millionen am Tag. Um all diese Becher und ihre Deckel herzustellen, werden 22 000 Tonnen Rohöl benötigt, 29 000 Tonnen Papier und 1,5 Milliarden Liter Wasser – das ist der Jahresverbrauch von 32 000 Bürgern. Doch vor allem junge StartUps haben es sich zur Aufgabe gemacht, auf wieder verwendbare Alternativen zu setzen – wie zum Beispiel ReCup. Ein solcher Mehrwegbecher ersetzt im Laufe seines Lebens bis zu 1.000 Einwegbecher. Der Pfandbecher ist zu 100% recycelbar und schadstofffrei. Da stellt sich die Frage: Warum sind Industrie und Handel nicht schon längst auf Mehrwegsysteme umgeschwenkt?

Corona-Prämie – warum nicht alle Pflegekräfte den Bonus bekommen

Videobeitrag

Video

zum Video Corona-Prämie - warum nicht alle Pflegekräfte den Bonus bekommen

mex
Ende des Videobeitrags

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde im Bundestag und auf den Balkonen noch für die besonders belasteten Pflegekräfte geklatscht. Neben dieser symbolischen Geste sollte es aber auch eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro geben. Viele Unternehmen haben sich entschieden diese auszuschütten – für besondere Corona-Helden in ihren Reihen oder für Menschen, die mehr geleistet haben unter besonderen Umständen. Nur: ausgerechnet die in Aussicht gestellte Corona-Prämie für Pflegekräfte werden die meisten nie erhalten.


Moderation: Claudia Schick
Sendung: hr-fernsehen, "mex. das marktmagazin", 17.02.2021, 20:15 Uhr