Da gibt es den kleinen nordhessischen Landmetzger, der jedes Schwein, das er schlachtet, noch persönlich kennt – und dann ist da Tönnies, der größte Schweineschlachter Deutschlands. Hier prallen Welten aufeinander, Massenware oder Einzelstücke. Zudem die Erkenntnis, dass Fleisch eine Klimasünde ist. „Friss die Hälfte“, fordert gar das Umweltbundesamt. Und der Trend zu Fleischprodukten, die gar nicht aus Fleisch bestehen, ist ebenfalls in vollem Gange. Wie sieht die Zukunft von Fleischkonsum- & Produktion aus?

Fleischkonsum – was es bedeutet, auf die Hälfte zu verzichten

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mex. das marktmagazin vom 21.07.2021
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Die Forderung des Umweltbundesamts hat es in sich: Erst ab einer Halbierung des Fleischkonsums würde die Massentierhaltung so weit reduziert, dass es Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit haben würde. So die Behörde. Verbraucherschützer jedoch warnen vor einer weiteren Moralisierung in der Diskussion um Fleischkonsum. Die nackten Zahlen zeigen ein Rekord-Tief beim Fleischverzehr in Deutschland. Wie geht es weiter?

Einkaufsfaktor Fleisch – was wir für Lebensmittel ausgeben

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Wohnen, Verkehr, Freizeit - dafür geben wir Hessen am meisten Geld im Jahr aus. Und dann kommt auch schon der Einkaufsfaktor Lebensmittel dazu. Der dickste Brocken in dieser Rechnung: Fleisch. Das ist um 5,5 % teurer geworden. Brot legte um 2,5 % zu. Kaffee und Tee sind (1,6 %) sogar billiger geworden. Was sind uns gute Lebensmittel wert - und was darf ein gutes Stück Fleisch wirklich kosten?

Fleischproduktion – wie die Hessen auf Tönnies und Co reagieren

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Es gibt sie noch, die Metzger, die ihr Fleisch selbst schlachten. Auch in Hessen. Doch spätestens seit den Corona-Vorfällen 2020 bei Europas größtem Fleischkonzern Tönnies steht eine ganze Branche am Pranger. Was macht das mit denen, die ihren Job vorschriftsmäßig ausführen? Hessens Verbraucher sind verunsichert. Wir rechnen außerdem aus, wie teuer Fleisch für bessere Bedingungen für Mensch und Tier sein müsste und wie ein möglicher Aufschlag wirklich dort ankommt, wo er hin soll.

Klimasünder Fleisch – wie viel Treibhausgase bei der Produktion entstehen

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Fleisch beansprucht das Klima mehr als Gemüse oder Getreide: Um ein Kilo Rindfleisch zu erhalten, benötigt man ca. 15.000 Liter Wasser - für ein Kilogramm Getreide sind es nur 450 Liter Wasser. Allein 60% der landwirtschaftlichen Flächen sind nur dafür da, unsere Nutztiere satt zu bekommen. Dafür wird gesät, gedüngt, gespritzt, geerntet: Und das produziert Treibhausgasemissionen. Um aber  Klimaschäden bei der Produktion auszugleichen, müsste Rindfleisch um 40 Prozent teurer werden. Andere Fleischsorten und Milch würden einen Aufschlag von 20 Prozent benötigen. Doch sind Konsument*Innen überhaupt bereit mehr für Fleisch & Co. auszugeben, um Umwelt und Klima zu schützen?

Vegetarische Metzger – was die neue Fleisch-Alternative ausmacht

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Der Markt vegetarischer Ersatzprodukte für Fleisch boomt. Und jetzt kommt ein Produkt in die Regale, das von sich selbst sagt: dieses Schnitzel lieben sogar Kühe. Maximal provokativ will "The Vegetarian Butcher" nicht weniger als eine Revolution im Ernährungsverhalten auslösen. Kann das klappen? Wie schmeckts und wer steckt eigentlich hinter dem neuen Produkt?

Weder Rind noch Schwein – woher das Fleisch der Zukunft kommt

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Fleischersatzprodukte werden in Deutschland immer beliebter, auch weil Fleisch in den vergangenen Jahren immer öfter in die Kritik geraten ist. Die Produktion pflanzlicher Fleischersatzprodukte dagegen hat im Vergleich zur Herstellung von etwa Rindfleisch 90% weniger Treibhausgase, auch der Wasser- und Flächenverbrauch ist um ein Vielfaches geringer, sagen Experten. Doch sind "pflanzlicher Fleischersatz", "essbare Insekten" oder "Invitro-Fleisch" wirklich DAS Fleisch der Zukunft?

Moderation: Claudia Schick
Sendung: hr-fernsehen, "mex. das marktmagazin", 21.07.2021, 20:15 Uhr